„Die hässlichsten Pommes …“

Teures Schnitzel löst Wut aus


Aktualisiert am 05.10.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Tester isst das Schnitzel mit der Hand: Die Zuschauer zeigen sich skeptisch, ob der Preis gerechtfertigt ist. (Quelle: Screenshot/youtube.com/@DJMosaken)

Dieses Schnitzel sei „sicher nicht für jedes Budget“, erklärt ein Tester – aber „etwas ganz Besonderes“. Die Zuschauer haben da so ihre Zweifel.

Ein Essenstester hat eigener Aussage zufolge eines der teuersten Schnitzel Wiens probiert. Auf dem Instagram-Kanal „mosakeneats“ leckt er sich die Finger. „Sensationell“, freut er sich. Und: „Super saftig.“

Der Haken: Was der Tester so lecker findet, reißt ein ordentliches Loch ins Portemonnaie. 70 Euro soll das Schnitzel beim Wiener Praterwirt kosten. „Sicher nicht für jedes Budget, aber etwas Besonderes und geschmacklich für mich top“, verkündet der Foodblogger.

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Bedacht werden müsse, dass es kein gewöhnliches Wiener Schnitzel sei, sondern ein Tomahawk-Schnitzel. Zudem könnten zwei Personen davon satt werden und es würde daher eigentlich nur noch 35 Euro pro Person kosten.

Ein Tomahawk-Steak ist ein extra dick geschnittenes Rib-Eye-Steak vom Rind, das mit dem kompletten, langen Rippenknochen zubereitet wird. In diesem Fall stammt das Fleisch von einem Kalb und wird vom Praterwirt schnitzeltypisch paniert und in Butterschmalz ausgebacken.

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Teurer Spaß: Kann dieses Schnitzel wirklich zwei satt machen?

Doch schon die optische Präsentation des Tomahawk-Schnitzels lässt viele Zuschauer zweifeln. „Das Ganze schaut so furztrocken aus, da muss man sich bestimmt noch einen Salatteller für zwei für 30 Euro dazu bestellen“, lautet ein Kommentar. „Und es sind die hässlichsten Pommes, die ich seit Langem gesehen habe“, schreibt jemand anderes.

Auch die Portionsgröße löst Skepsis aus. Eine kleine Auswahl der Kommentare: „Aber für zwei Personen mit überschaubarem Hunger.“ „Vielleicht für zwei Kinder.“ „Das esse ich locker zum Frühstück.“ „Ich bin zwei Personen.“

70 Euro seien viel zu teuer, finden viele. „Das klingt nicht nur verrückt, das ist es auch“, fasst ein Nutzer zusammen. „Eine Frechheit“, notiert ein anderer sein wütendes Fazit.

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