Nintendo Switch 2
„The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ im Test
Aktualisiert am 04.11.2026 – 13:21 UhrLesedauer: 4 Min.

Nintendo feiert 40 Jahre „Zelda“ mit dem Remake einer Legende. Ob das Spiel, das einst Videospielgeschichte schrieb, auch 2026 noch trägt, zeigt unser Test.
„The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ ist nicht irgendein Videospiel. Als es 1998 für Nintendo 64 erschien, setzte das Action-Adventure neue Maßstäbe und gilt seitdem als Meilenstein der Videospielgeschichte. Es ist bis heute eines der bestbewerteten Spiele überhaupt: Das Original erreicht bei Metacritic 99 von 100 Punkten – bis heute der höchste Wert in der Datenbank.
28 Jahre später veröffentlicht Nintendo zum 40. Jubiläum der Serie eine zeitgemäße Neuauflage des Spiels. Aber kann ein Abenteuer, das 1998 revolutionär war, auch 2026 noch begeistern oder lebt sein legendärer Ruf vor allem von der Erinnerung? t-online hat es getestet.
Die Wiedergeburt einer Legende
Die Liste der Errungenschaften von „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ ist lang: Es war das erste „Zelda“ mit einer dreidimensionalen Spielwelt und übertrug die bewährte Formel aus Erkundung, Kämpfen und Rätseln erfolgreich in die dritte Dimension. Es überzeugte mit wegweisenden Spielmechaniken: Das sogenannte Z-Targeting machte es möglich, Gegner gezielt anzuvisieren und dabei die Kamera auf sie auszurichten. Ein System, das zahlreiche spätere 3D-Actionspiele prägte.
Ein weiterer Punkt ist die einflussreiche Spielstruktur, denn sie bot eine zusammenhängende Oberwelt, abwechslungsreiche Tempel, knifflige Rätsel, neue Ausrüstungsgegenstände und spektakuläre Endgegner. Das Resultat war ein für damalige Verhältnisse außergewöhnlich komplexes Abenteuer in Kombination mit einer prägenden Erzählung: Als besonders gelungen galt der Wechsel zwischen dem jungen und dem erwachsenen Helden namens Link, der dem Spiel eine besondere dramaturgische Dimension verlieh.
Entscheidungen und Ereignisse in zwei unterschiedlichen Zeitebenen sind ein zentraler Bestandteil des Abenteuers. Und außerdem die unvergessliche Musik des Komponisten Koji Kondo, der zahlreiche ikonische Melodien erschuf. Die titelgebende Okarina dient dabei nicht nur als Musikinstrument, sondern ist zugleich ein wichtiges Spielwerkzeug.
Story: Link erlebt Hyrule als Kind und Erwachsener
Der junge Held Link lebt im Wald der Kokiri, als ihn der mächtige Deku-Baum auf eine gefährliche Mission schickt. Gemeinsam mit der Fee Navi soll er verhindern, dass der finstere Bösewicht Ganondorf das legendäre Triforce an sich reißt und das Königreich Hyrule unterwirft. Spieler erkunden Dörfer, Wälder, Berge und geheimnisvolle Tempel, kämpfen mit Schwert, Schild und Bogen, lösen Rätsel und erlernen magische Melodien auf der namensgebenden Okarina. Das Besondere: Link erlebt sein Abenteuer sowohl als Kind als auch als Erwachsener. Zwischen beiden Lebensphasen liegen sieben Jahre, wodurch sich die Welt und ihre Bewohner erheblich verändern.
