Obduktion offenbart tragisches Schicksal von deutscher Urlauberin

Dolomiten-Drama um vermisste Wanderin

Deutsche stirbt in Südtirol – Obduktion offenbart trauriges Detail


Aktualisiert am 10.02.2026 – 12:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Retterin der Feuerwehr in Südtirol (Archivbild): Rund 60 Menschen und sechs Hunde suchten nach einer deutschen Urlauberin. (Quelle: Feuerwehr Gröden)

Sabine R. wurde zweimal kurz hintereinander als vermisst gemeldet, dann lag sie tot hinter einem Postamt. Jetzt ist klar: Sie starb nicht an Sturzverletzungen.

Im Fall der zweifach vermissten und letztlich tot aufgefundenen Deutschen Sabine R. gibt es neue Erkenntnisse: Wie die Staatsanwaltschaft Bozen mitteilte, ist die 64-jährige Südtirol-Urlauberin nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand gestorben, „der vermutlich infolge von Unterkühlung eingetreten ist“.

Mit anderen Worten: Die Touristin ist nicht an Sturzverletzungen gestorben – sondern im Schnee erfroren. Hinweise auf Einwirkungen Dritter gibt es laut Staatsanwaltschaft nicht. Der Tod von Sabine R. sei daher als Unfall einzustufen. Jetzt stehe noch ein toxikologisches Gutachten aus, das dazu diene, „eine mögliche psycho-physische Beeinträchtigung der Person“ festzustellen, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit.

Doch nur einen Tag später verschwand die 64-Jährige erneut: Sie hatte allein etwas einkaufen wollen, eine Überwachungskamera filmte sie noch ein letztes Mal lebend. Rund 60 Menschen und sechs Hunde suchten sie. Doch dieses Mal kam jede Hilfe zu spät.

Am 30. Januar entdeckte ein Postzusteller ihren eingeschneiten Leichnam – er lag hinter dem Postamt in St. Christina in Gröden, etwa drei Kilometer von der Unterkunft der Touristin in Wolkenstein entfernt. Berichten zufolge war R. vermutlich auf einem abgelegenen Weg unterwegs gewesen und dann in die Tiefe gestürzt. Die Frau soll grundsätzlich einen gesunden Eindruck gemacht haben und nicht dement gewesen sein, hieß es.

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