Wahl in Braunschweig
OB-Kandidat enttäuscht: „Hätten uns besseres Ergebnis gewünscht“
14.09.2026 – 09:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Thorsten Kornblum gegen Maximilian Pohler: In einer Stichwahl entscheidet sich, wer Oberbürgermeister in Braunschweig wird. Pohler zeigt sich nach dem ersten Wahlgang unzufrieden.
Die endgültige Entscheidung ist vertagt: Bei der Oberbürgermeisterwahl in Braunschweig kommt es zur Stichwahl zwischen Amtsinhaber Thorsten Kornblum (SPD) und dessen Verfolger Maximilian Pohler (CDU). Kornblum verbuchte bei der Wahl am Sonntag zwar einen großen Vorsprung und vereinte 43,3 Prozent der Stimmen auf sich. Die absolute Mehrheit verpasste er allerdings. Pohler kam als zweitbester Kandidat auf 17,2 Prozent der Stimmen.
Noch während der Auszählung gab sich Herausforderer Pohler ein wenig enttäuscht von dem Resultat. „Er hat ein gutes Ergebnis erzielt, wir hätten uns ein besseres gewünscht. Aber unser Ziel ist erreicht, wir sind in der Stichwahl“, sagte der CDU-Politiker in einem Video auf Instagram mit Blick auf den Vorsprung von Kornblum. „Jetzt kämpfen wir nochmal zwei Wochen um dieses tolle Amt, um meine Heimatstadt, um Braunschweig, damit sich der Kurs hier endlich ändert.“ Bis zur Stichwahl am 27. September wolle er noch „deutlich mehr Menschen mobilisieren.“
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Kornblum äußerte sich indes am Wahlabend weitaus positiver. „Das ist nach fünf Jahren im Amt in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit“, sagte er der „Braunschweiger Zeitung“ zu dem Ergebnis. An die Stichwahl gehe er aufgrund dieses „Vertrauensvorschusses“ äußerst optimistisch heran.
Kornblum: 2021 gewann er die Stichwahl
Kornblum ist seit 2021 Oberbürgermeister von Braunschweig. Seinerzeit kam er bei der Wahl im ersten Wahlgang auf 38,4 Prozent. Kaspar Haller von der CDU erreichte 26,7 Prozent. Kornblum und Haller zogen in die Stichwahl ein. Dort setzte sich Kornblum mit 65,9 Prozent gegen Haller durch.
In diesem Jahr landeten in Niedersachsens zweitgrößter Stadt AfD-Bewerber Mirco Hanker (11,2 Prozent) sowie Michael Walther (Grüne) mit 14,3 Prozent und Leonie Bartsch (Linke) mit 7,0 Prozent auf den weiteren Plätzen.
