
Qualifikation zum letzten Springen
Nur ein Deutscher in den Top Ten – Tournee-Hoffnung schwächelt
Aktualisiert am 05.01.2026 – 17:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Vor dem letzten Springen bei der Tournee ging es für die Skispringer bei der Qualifikation zur Sache. Die DSV-Adler konnten aber kein Ausrufezeichen setzen.
Tournee-Dominator Domen Prevc hat auch die Qualifikation in Bischofshofen gewonnen. Der Slowene siegte vor dem Österreicher Stephan Embacher und Jan Hörl. Bester Deutscher wurde Philipp Raimund auf Rang sechs. Tournee-Hoffnung Felix Hoffmann wurde Elfter.
Auch Andreas Wellinger (23), Pius Paschke (25) und Karl Geiger (44) sicherten sich einen Platz beim Springen am morgigen Dienstag.
Für Hoffmann war das Springen eher enttäuschend. Mit seinen 128,5 Meter blieb er hinter den Erwartungen zurück. Auf die Gesamtwertung hat das Ergebnis der Qualifikation zwar keine Auswirkungen, doch im Kampf um Rang drei in der Tournee-Gesamtwertung ist das Ergebnis dennoch ein Rückschlag.
Der Slowene Prevc kann nach Siegen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen und Platz zwei in Innsbruck wohl nur noch durch das Wetter oder eine Disqualifikation gestoppt werden.
Der Tournee-Führende geht mit einem Vorsprung von umgerechnet 22 Metern auf Hörl in das letzte Springen. Nur einmal in der Tournee-Geschichte gab ein Springer einen so großen Vorsprung noch aus der Hand. 1971/72 war der Japaner Yukio Kasaya nach Siegen auf den ersten drei Schanzen abgereist, um sich auf die Olympischen Spiele im heimischen Sapporo vorzubereiten.