Auch Köln betroffen

Kabel durchtrennt: Mögliche Sabotage trifft Zugverkehr in NRW

14.04.2026 – 09:04 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein rotes Signal am Gleis (Symbolbild): Rund um Gelsenkirchen ist der Zugverkehr stark eingeschränkt. Die Bahn spricht von Vandalismusschäden. (Quelle: IMAGO/Rene Traut)

Unbekannte haben am Gelsenkirchener Hauptbahnhof Kabel beschädigt und damit den Bahnverkehr lahmgelegt. Das hat auch Auswirkungen für Kölner.

Am Gelsenkirchener Hauptbahnhof haben Unbekannte in der Nacht Kabel durchtrennt und damit den Bahnverkehr in Teilen NRWs lahmgelegt. Auch Fahrten von und nach Köln sind betroffen.

Der Schaden sei kurz nach Mitternacht festgestellt worden, sagte ein Polizeisprecher. Ob es sich um Sabotage oder Kabeldiebstahl handele, müsse noch geklärt werden.

Ein Bahnsprecher sagte: „Unsere Techniker haben nachts durchgearbeitet, um beschädigte Kabel wieder instand zu setzen.“ Trotzdem könnten weiterhin nicht alle Züge den Bahnhof anfahren, so die Bahn. „Wir arbeiten weiter intensiv daran, dass der Zugverkehr bis mittags wieder planmäßig verkehren kann.“

Im Regionalverkehr gibt es laut Bahn Ausfälle und Einschränkungen auf den Linien RE2, RE3, RE42, RB32, RB46 und S2. Auf einigen Linien sei Busersatzverkehr eingerichtet worden.

Fernzüge werden laut Bahn weiträumig umgeleitet. Sie halten nicht mehr in Recklinghausen, Gelsenkirchen und Oberhausen. ICE- und IC-Züge zwischen Köln und Hamburg (ICE202, ICE204, ICE612, ICE614) sowie zwischen Köln und Münster (ICE202, ICE 204, ICE 614, IC2204, IC2206) seien dadurch rund 20 Minuten länger unterwegs, so die Bahn.

Wer heute mit dem Zug unterwegs ist, sollte seine Verbindung vorab in der Bahn-App oder der Online-Auskunft prüfen.

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