„Wer glaubt, ein Wechsel bei Person oder Ton reiche aus, der hat die Lage nicht verstanden“, sagte Höne auf X. „Unser Fundament ist in Gefahr. Die FDP wird aktuell nicht vermisst. Um das zu ändern, brauchen wir einen klaren Kompass.“

In der „FAZ“ sagte Höne: „Die FDP braucht eine spürbare Strategie und nicht nur einen neuen Anstrich.“ Ein Neuanfang bedeute auch neue Köpfe und die Einsicht, dass man sich ein neues Profil erarbeiten müsse.

Der 39-jährige Höne war nach der Schlappe der FDP bei der NRW-Landtagswahl 2022 und dem Verlust der Regierungsbeteiligung der Liberalen im Januar 2023 zum Landesparteichef gewählt worden. Er steht auch an der Spitze der Landtagsfraktion in Düsseldorf. Nach Angaben aus Parteikreisen in Düsseldorf will der studierte Betriebswirt bei einem Landesparteitag in Duisburg am 18. April auch erneut für den Landesvorsitz kandidieren.

Anfang 2023 hatte Höne – noch unter dem Eindruck der FDP-Schlappe bei der NRW-Landtagswahl – nur gut 54 Prozent Zustimmung als neuer Landeschef bekommen, 2024 wurde er dann mit fast 79 Prozent im Amt bestätigt.

Auch in NRW muss die FDP Umfragen zufolge um ihren Wiedereinzug in den Landtag bei der Landtagswahl im April 2027 bangen. Bei der NRW-Wahl 2022 hatten die Freidemokraten ihr Ergebnis auf 5,9 Prozent halbiert und die damalige Regierungsbeteiligung eingebüßt.

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