Notwendige Kursänderung – Schiff dreht um

Weltreise startete in Hamburg

Kreuzfahrtschiff muss unerwartet umkehren – Zwischenfall an Bord


Aktualisiert am 08.01.2026 – 17:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Schiff „Aida Diva“ (Archivbild): Die Kreuzfahrtpassagiere erlebten mehrere Zwischenfälle während ihrer Reise. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)

Im November brechen rund 2.650 Menschen von Hamburg aus zu einer Weltreise mit der „Aida Diva“ auf. Doch die Expedition verläuft anders als gedacht.

Das Kreuzfahrtschiff „Aida Diva“ musste Anfang des Jahres wegen zwei medizinischer Notfälle seine Route ändern. Die Routenänderung war nicht der erste Zwischenfall auf der Reise.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ auf Anfrage der Reederei Aida Cruises erfuhr, hatte das Schiff mitsamt seinen rund 2.000 Passagieren und 650 Crewmitgliedern den Jahreswechsel in Honolulu, der Hauptstadt des US-amerikanischen Inselstaates Hawaii, verbracht. Danach sollte es weiter ins südkoreanische Busan gehen.

Doch zwei medizinische Notfälle behinderten die Weiterreise des Schiffs, das am 10. November in Hamburg zu einer 133-tägigen Weltreise in 27 Ländern gestartet war. Der Kapitän entschied aufgrund des Schweregrades, den Kurs zu ändern und zurück nach Honolulu zu fahren, um die Erkrankten in medizinische Behandlung zu übergeben. Der ungeplante Zwischenstopp dauerte eine Stunde. Worum es bei den medizinischen Notfällen ging, ist nicht bekannt.

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Quelle: t-online

Anschließend ging es weiter nach Südkorea. Durch die verspätete Ankunft verkürzte sich der dortige Aufenthalt um einen Tag. Danach pendelte sich der Fahrplan allerdings wieder ein und die „Aida Diva“ fuhr ganz regulär weiter zu mehreren japanischen Häfen.

Es war nicht der erste Zwischenfall auf der Reise. Wie das Kreuzfahrtportal „Cruise Hive“ berichtete, gab es bereits Anfang Dezember gesundheitliche Probleme an Bord. Damals waren rund 100 Menschen am sogenannten Norovirus erkrankt. Es ist eine der häufigsten Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen.

Die betroffenen Passagiere und Crewmitglieder klagten demnach über Durchfall und Erbrechen. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung wurden die Patienten in ihren Kabinen isoliert. Ferner wurden die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen erhöht.

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