Außerplanmäßige Landung

Notfall in Lufthansa-Maschine – Powerbank gerät in Brand

28.09.2026 – 04:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Maschine der Lufthansa (Symbolbild): Auf einem Flug nach Lissabon kam es zu einem Brand durch einen externen Akku. (Quelle: IMAGO/Arnaud Beinat/imago)

Eine brennende Powerbank hat auf einem Lufthansa-Flug einen Notfall ausgelöst. Die Maschine musste außerplanmäßig landen.

Wegen einer brennenden Powerbank hat eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Frankfurt am Main nach Lissabon außerplanmäßig in Lyon landen müssen. Die Powerbank eines Passagiers sei am Samstagabend „im Bereich eines Sitzes in Brand geraten“, teilte ein Lufthansa-Sprecher am Sonntag mit.

Die Crew habe den Akku daraufhin umgehend in einem dafür vorgesehenen Lithium-Sicherheitsbeutel gesichert. Die Piloten entschieden sich den Angaben zufolge „aus Sicherheitsgründen“ zur Landung im französischen Lyon.

Passagiere mussten in Lyon übernachten

Die Maschine vom Typ Airbus A321-200 sei dort kurz vor 22 Uhr sicher gelandet. Nach der Freigabe durch die Feuerwehr hätten alle 198 Passagiere das Flugzeug regulär über die Treppen verlassen können. Es habe keine Verletzten gegeben.

Wegen des Nachtflugverbots in Lyon habe die Maschine ihren Flug nach Lissabon aber nicht fortsetzen können, teilte der Sprecher mit. Die Passagiere seien deshalb in Hotels untergebracht worden. Sie wurden den Angaben zufolge auf andere Flugverbindungen umgebucht, um ihre Reise nach Lissabon am Sonntag fortzusetzen.

Powerbanks – also externe Akkus zum Aufladen von Handys und anderen Mobilgeräten – dürfen bei der Lufthansa aus Sicherheitsgeräten nur im Handgepäck mitgeführt werden und nicht im eingecheckten Gepäck. Dabei ist das Aufladen und die Nutzung von Powerbanks an Bord nicht erlaubt.

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