Dürre in Deutschland

Niedrigwasser bringt Hungerstein in der Elbe zum Vorschein


09.08.2026 – 18:42 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Hungerstein in der Elbe bei Pirna-Oberposta zeigt eingemeißelte Jahreszahlen vergangener Niedrigwasserjahre. (Quelle: Jürgen Lösel/dpa/dpa-bilder)

An Deutschlands Flüssen herrscht Niederigwasser. Auch die Elbe ist von der Dürre betroffen. Das bringt steinerne Zeugen zum Vorschein – wie den Hungerstein bei Pirna.

Während sich Pegelstände am Rhein weiterhin auf historisch niedrigem Niveau bewegen, aber in den vergangenen Tagen zumindest um wenige Zentimeter wieder zulegten, hat der ausbleibende Regen in Sachsen flächendeckend zu Niedrigwasser an Flüssen geführt.

Damit kommen steinerne Zeugen vergangener Dürrejahre zum Vorschein, sogenannte Hungersteine. Etwa an der Elbe in Pirna. Auf ihnen sind Jahreszahlen vergangener Niedrigwasser vermerkt. Der Stein im Pirnaer Ortsteil Oberposta trägt mehr als 20 solcher eingemeißelter Zahlen, die bis ins Jahr 1707 zurückreichen.

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Laut Landeshochwasserzentrum liegt der Wasserstand der Elbe bei Pirna schon länger deutlich unter einem Meter, in Dresden sind es gerade einmal 54 Zentimeter. Auch viele andere Flüsse sind zusammengeschrumpft: die Mulde ebenso wie die Weiße Elster, die Spree und die Neiße.

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Wetter in Sachsen und Bayern: DWD kündigt mögliche Gewitter an

In Sachsen soll es aber er zum Wochenbeginn aber erst zu etwas Abkühlung kommen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) soll es in Sachsen einzelne, teils kräftige Gewitter geben. Dabei wird es noch einmal heiß mit Temperaturen bis zu 34 Grad Celsius. Am Dienstag und Mittwoch ist es sonnig und trocken, aber etwas kühler mit bis zu 25 Grad.

Hochsommerliche Temperaturen und viel Schwitzen sind aktuell in Bayern angesagt. Bereits am Abend und in der Nacht zum Montag sollen demnach von Westen her Gewitter aufziehen. Vereinzelt erwarten die Meteorologen auch Sturmböen – besonders Mittelfranken steht im Fokus.

Nach dem sommerlich-heißen Wochenende startet auch die neue Woche dann mit Höchsttemperaturen zwischen 30 Grad im Allgäu und 35 Grad an der Donau. Selbst auf dem Großen Arber im bayerischen Wald wird es laut DWD noch 23 Grad warm. Ab dem Mittag seien dann Schauer und Gewitter wahrscheinlich und auch stürmische Böen möglich.

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