Niederschöneweide: Kind stirbt in Berliner Kita: Polizei mit neuen Details

Kind stirbt in Berliner Kita

Ermittlungen zur Unfallursache: Darauf konzentriert sich die Polizei


20.01.2026 – 13:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Zwei Polizisten vor der Berliner Kita: Ein fünfjähriger Junge starb am Montag nach einem Unfall. (Quelle: Britta Pedersen/dpa/dpa-bilder)

Ein Kind betritt am Montag die Kita und stirbt dort wenige Stunden später. Am Tag danach ist für die Behörden die Frage zentral, wie das passieren konnte.

Nachdem am Montag ein fünfjähriger Junge in einer Berliner Kita durch eine Tür erschlagen wurde, untersucht die Polizei weiter die Ursache des tödlichen Unfalls. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehe nun, ob die Tür aufgrund eines Handhabungsfehlers oder eines technischen Defekts stürzte, erklärte ein Sprecher. Es laufe ein Todesermittlungsverfahren.

Am Montag waren die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot zur Kita im Stadtteil Niederschöneweide ausgerückt. Mehrere Notärzte und zwei Rettungshubschrauber waren vor Ort, um das Kind zu retten. Doch jede Hilfe kam zu spät.

Wie die „B.Z.“ berichtete, soll es sich bei der Tür um eine schwere Terrassentür handeln, die zum Spielbereich in der Außenanlage der Kita führt. Ein Sprecher der Berliner Polizei wollte das auf Anfrage von t-online nicht bestätigen, auf Bildern der Kita ist aber zu sehen, dass eine Terrassentür aus den Angeln gefallen ist.

Die Kita hat unterdessen eine Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es, man sei fassungslos und tief traurig. „In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drücken unser tief empfundenes Mitgefühl aus“, teilte die Kita mit. Man stehe im engen Austausch mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, um die Betreuung der Kinder weiterhin sicherzustellen.

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, erklärte: „Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweide erschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den Angehörigen möchten wir unser Mitgefühl aussprechen. Wir sind in Gedanken bei ihnen, aber auch bei allen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betroffenen Kita.“ Für alle werde eine ausreichende Notfall-Nachsorge angeboten, um mit der Situation umgehen zu können. „Es muss alles dafür getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann“, sagte der SPD-Politiker.

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