Vertragspoker beim BVB

Schlotterbeck kündigt baldige Zukunfts-Entscheidung an

04.04.2026 – 22:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Nico Schlotterbeck: Der Abwehrspieler steht seit 2022 beim BVB unter Vertrag. (Quelle: IMAGO/kolbert-press/Philip Ziegler/imago)

Nico Schlotterbeck will seinen Vertragspoker mit dem BVB noch diese Woche klären. Außerdem erklärt der DFB-Star, warum er sich zuletzt öffentlich zu den Verhandlungen geäußert hatte.

Nach dem 2:0-Sieg bei VfB Stuttgart am Samstag hat BVB-Innenverteidiger Nico Schlotterbeck eine baldige Entscheidung im Vertragspoker mit Borussia Dortmund in Aussicht gestellt. Der 26-Jährige will noch diese Woche weitere Gespräche mit Sportdirektor Ole Book und Sport-Boss Lars Ricken führen.

Bei Sky sagte Schlotterbeck nach dem Spiel: „Ich hatte ein gutes Gespräch mit Lars und Ole. Wir führen die Gespräche diese Woche weiter. Dann wird es, glaube ich, nicht mehr lange dauern, bis ich eine Entscheidung treffe.“ Er könne sich „natürlich vorstellen, hier zu bleiben. Trotzdem müssen alle Gespräche funktionieren und wir hoffen, dass wir diese Woche gute führen.“

Zuvor hatte eine Äußerung des Nationalspielers nach dem Länderspiel gegen Ghana die Gemüter erregt. Schlotterbeck erklärte nun in Bezug darauf: „Ich war sehr verwundert und wollte mich nur verteidigen. Ich wollte das klarstellen, weil es natürlich viel gegen meine Person war. Wenn ein Medium schreibt, dass ich diese Woche unterschreibe und ich unterschreibe dann nicht, stehe ich auch blöd da. Ich kann es niemandem so richtig recht machen.“

Der Innenverteidiger führte aus: „Ich wollte einfach mal von Ole den Standpunkt hören, wie er das angeht. Deshalb wollte ich das revidieren, was in den Medien stand.“ Er habe gewusst, „dass dann Gegenwind kommt, auch zu meiner Person. So ist das Fußball-Geschäft. Das war nicht böse gemeint gegenüber euch (den Journalisten, Anm. d. Red) und den BVB-Fans.“

BVB-Sportdirektor Ole Book äußerte sich ebenfalls zum ersten Gespräch. Er sagte: „Wir haben die Ideen von Lars und mir präsentiert für die Zukunft. Er wirkte da sehr offen und interessiert. Das Gespräch hat Spaß gemacht. Das ist ein Teil des Ganzen, den sind wir jetzt angegangen. Alles andere werden wir in den nächsten Wochen sehen.“ Die Klarstellung Schlotterbecks habe Book „nicht als Kritik am Verein, an mir oder sonst wem empfunden“. Man habe in dem Gespräch „sehr inhaltlich versucht zu sprechen“, ergänzte der neue Sportdirektor.

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