1. FC Köln
Viele Angebote: Darum wollen die Top-Talente nach Köln
08.08.2026 – 10:09 UhrLesedauer: 3 Min.
Immer mehr internationale Top-Talente wechseln zum 1. FC Köln. Kaderplaner Tim Steidten erklärt den Plan der Geißböcke.
Der 1. FC Köln entwickelt sich unter Sportchef Thomas Kessler und Kaderplaner Tim Steidten zunehmend zu einer gefragten Adresse für internationale Nachwuchsspieler. Vor allem in England hat der Bundesligist zuletzt Aufmerksamkeit erregt. Spätestens mit der Verpflichtung von Manchester Citys Reigan Heskey scheint sich das Geißbockheim als interessante Station für Top-Talente etabliert zu haben.
Was im vergangenen Winter mit der Leihe von Jahmai Simpson-Pusey begann, setzt sich in diesem Sommer nahtlos fort. Neben Heskey wechselten bereits der australische WM-Teilnehmer Paul Okon-Engstler, PSG-Torhüter Martin James und Benfica Lissabons U17-Europameister Gil Neves nach Köln. Zudem gilt die Leihe von Mikey Moore als wahrscheinlich.
Heskey-Wechsel erhöht Ansehen des FC in England
Mit der Verpflichtung des Tottenham-Juwels würde der FC nach Heskey den nächsten hoch gehandelten Engländer für sich gewinnen. Möglich, dass gerade der Heskey-Transfer den Weg für Moore geebnet hat. Denn dass sich der begehrte Offensivspieler trotz zahlreicher anderer Angebote für Köln entschied, führte in England zu Aufsehen.
Wie der „Geissblog“ berichtet, werden dem FC seitdem vermehrt englische Jugendnationalspieler angeboten. Dahinter steckt offenbar ein einfacher Gedanke: Wenn sich ein Spieler wie Heskey, den Sportchef Thomas Kessler als „zu den besten Offensivspielern seines Jahrgangs“ zählt, für Köln entscheidet, spricht das für die Qualität des Standorts. Die FC-Strategie, immer mehr auf internationale Talente und deren Wertsteigerung zu setzen, ist dementsprechend erfolgreich angelaufen.
Spielzeit als wichtigstes Argument für den 1. FC Köln
„Das ist unser Ziel“, sagt Kaderplaner Tim Steidten. „Wir wollen mit dem FC eine Nische besetzen, da wir bei der Verpflichtung von Spielern in Konkurrenz zu allen anderen Clubs stehen. Auf diesem Weg wird es entscheidend sein, dass wir in der Bundesliga spielen. Diese Plattform, in einer der fünf großen Ligen in Europa zu spielen, ist eines der wichtigsten Argumente.“
Der wichtigste Faktor nach Ansicht Steidtens: „Für junge Spieler sind Einsatzzeiten entscheidend. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir ein Umfeld haben, das das auch zulässt.“ Der 47-Jährige ergänzt: „Junge Spieler zu entwickeln, bedeutet auch, Fehler machen zu dürfen und setzt das Verständnis voraus, dass es möglicherweise Zeit braucht. Deswegen ist das Argument bei jungen Spielern immer, dass du ihnen Spielzeit gibst.“
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