Newsblog – amtliche Unwetterwarnung am Freitag

Newsblog zu Sturmtief „Elli“

DWD warnt vor Schneefall und starken Schneeverwehungen


09.01.2026 – 00:47 UhrLesedauer: 4 Min.

Schnee auf einem ICE (Archivbild): Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung herausgegeben. (Quelle: Matthias Schrader/dpa)

Sturm und starke Schneefälle ziehen über Berlin hinweg. In fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens muss mit Einschränkungen gerechnet werden. Alle Infos im Newsblog.

Sturmtief „Elli“ erreicht Berlin und Brandenburg: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall und starken Schneeverwehungen am Freitag und Samstag. Laut der Verkehrsinformationszentrale Berlin muss mit starken Einschränkungen auf Verkehrswegen gerechnet werden, der Flughafen BER und die Deutsche Bahn rechnen mit Ausfällen. Die Präsenzpflicht für die Schüler ist ausgesetzt, Eltern entscheiden selbst, ob ihr Kind zur Schule gehen muss.

Die Warnung vor starkem Schneefall des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gilt von Freitag, 7 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 18 Uhr. Ab dem Vormittag ziehe aus Südwesten anhaltender und teils kräftiger Schneefall mit markanten Neuschneemengen auf, so der DWD. „Im Zusammenspiel mit einem bereits in der Nacht zum Freitag zunehmend böigem Ostwind können starke Schneeverwehungen auftreten“, warnt der Wetterdienst.

Die Warnung vor Schneeverwehungen gilt ebenfalls ab Freitagmorgen, 7 Uhr. Sie soll aller Voraussicht gegen Mitternacht wieder aufgehoben werden. Danach gilt allerdings noch bis 12 Uhr am Samstagmittag eine einfache Warnung vor Schneeverwehungen.

Der DWD empfiehlt, Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden. Der Wetterdienst rät, Nachbarn, Freunde und Angehörige über die Gefährdungslage zu informieren. Die Warnung betrifft neben Berlin auch mehrere Landkreise in Brandenburg. Dazu zählen Barnim, Dahme-Spreewald, Havelland und Märkisch-Oderland. Auch die Städte Brandenburg, Frankfurt (Oder) und Potsdam sind von der Warnung erfasst.

Berlin setzt die Präsenzpflicht an Schulen am Freitag aus. Erziehungsberechtigte entscheiden, ob Kinder in die Schule gehen oder in Anbetracht der Wetterlage vorsorglich zu Hause bleiben, teilte die Bildungsverwaltung auf der Plattform X mit. Eine formlose schriftliche Mitteilung der Erziehungsberechtigten an die Schule sei ausreichend. Die Kitaträger würden ebenso über die kritische Wetterlage informiert und entscheiden selbst über mögliche Anpassungen im Betreuungsangebot, hieß es weiter

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Berliner Stadtmission haben die Bevölkerung aufgerufen, in der aktuellen Kältewelle besonders auf obdachlose Menschen zu achten. Karsten Hintzmann, Sprecher des DRK-Landesverbandes, betont: „Bitte schauen Sie nicht weg.“ Hier mehr dazu lesen.

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