Neuschnee, Lawinengefahr – das sagt der DWD

Kaltes Winterwetter

DWD warnt vor „markantem Wintereinbruch“ im Süden Bayerns

Aktualisiert am 25.01.2026 – 15:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Autofahrer bei starkem Schneefall morgens in Waldperlach bei München (Archivbild): Die DWD-Meteorologen warnen vor erneutem Schneefall. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber/imago)

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Schneefällen und gefährlicher Glätte am Wochenende. Autofahrer müssen sich auf winterliche Verhältnisse einstellen.

Für München gilt seit dem Wochenende eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Glätte, Frost und Nebel. Auch Schneefälle erwarten die Meteorologen. Die Witterung wird in den kommenden Tagen den Verkehr erheblich beeinträchtigen.

Grund ist „Leonie II“: Das Tief zieht aus Oberitalien über die Alpen in Richtung Norden. Zusammen mit feuchten Luftmassen wird es zu einem „markanten Wintereinbruch“ kommen, schreiben die Meteorologen.

Seit der Nacht zum Sonntag herrscht verbreitet Frost und gebietsweise Glätte. In den östlichen Mittelgebirgen und Ostbayern besteht laut DWD örtlich Glättegefahr durch gefrierenden Sprühregen.

„Leonie II“ bringt zunächst im Süden aufkommende, später sich nordwärts ausbreitende, teils kräftige Schneefälle mit sich. Der Sonntag startete in München mit gefrierendem Nebel bei Minusgraden. Bis zum Abend soll es in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs schneien.

Die Schneemengen nehmen zum Wochenstart deutlich zu. Bis Montagnachmittag werden um München und in den Alpen zwischen fünf und 15 Zentimeter Neuschnee erwartet, in Franken können sogar bis zu 25 Zentimeter fallen.

Zusätzlich erschwert wird die Situation durch Nebel. In der Nacht zum Sonntag und bis in den Sonntagvormittag herrschte in Bayern stellenweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern erwartet. Am Montag werden starke Windböen erwartet, die auf Berggipfeln in den Alpen Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern erreichen können.

Laut Lawinenreport vom Europäischen Lawinenwarndienst (EAWS) besteht in den Alpen aktuell keine Lawinengefahr. Lediglich in den südlichen Stubaier Alpen und im Zillertal sollten Skifahrer und Tourengeher ihre Routen entsprechend planen und die Lawinengefahr kennen. Dort herrscht Warnstufe 3, ab 2.000 Höhenmetern kann Altschnee abrutschen und eine Lawine auslösen. Das Gleiche gilt auch für die Dolomiten: Hier warnen die Experten vor leichten Rutschungen oberhalb der Baumgrenze.

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