Höchster Berg der Alpen

Neunjährigem gelingt Mont-Blanc-Sensation


Aktualisiert am 13.09.2026 – 16:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Bergsteiger auf dem Weg zum Gipfel des Mont Blanc (Archivbild): Ein Vater erklomm den Gipfel mit seinem neunjährigen Sohn. (Quelle: IMAGO/Krauthöfer/imago-images-bilder)

Worauf andere ein Leben lang hinarbeiten, hat Lelio Massimo di Roccasecca schon erreicht: Mit neun Jahren bestieg er den höchsten Berg der Alpen.

Ein neunjähriger Junge aus Italien hat gemeinsam mit seinem Vater den 4.807 Meter hohen Mont Blanc in den Alpen bestiegen und ist damit inoffiziell der jüngste Mensch, dem das gelang. „Der weiße Berg da? Da will ich hin“, habe der kleine Lelio Massimo di Roccasecca aus Rom bereits vor einem Jahr gesagt und dabei auf den Mont Blanc, den höchsten Berg der Alpen, gezeigt, berichtete sein Vater der italienischen Zeitung „La Stampa“. Gut ein Jahr später, am 4. September, sei sein Traum in Erfüllung gegangen.

Die Familie des Jungen spricht von einem Weltrekord. Auch der Hüttenwirt der 1.000 Meter unter dem Gipfel gelegenen Goûter-Hütte habe bestätigt, dass der Neunjährige mit seinem Aufstieg einen Rekord gebrochen habe, so „La Stampa“.

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Allerdings, betonte der Vater: „Es geht nicht um den Rekord. Lelio liebt die Berge.“ Seine eigene Leidenschaft für das alpine Bergsteigen habe sich auf seinen Sohn übertragen, vermutet er. Er selbst habe den Mont Blanc im Alter von 14 Jahren bestiegen.

Auch zahlreiche kritische Kommentare nach Alpen-Erfolg

Zahlreiche Medien berichteten über das neunjährige Bergsteigerwunderkind – doch neben viel Lob und Bewunderung hagelte es auch Kritik. „Kinder in dem Alter haben auf der Höhe nix verloren“, kommentiert ein Nutzer unter einem Artikel der österreichischen Zeitung „Der Standard“. Und ein anderer meint: „Ich glaube nicht, dass ein Neunjähriger da von selbst rauf will. Da wird der Vater wohl kräftig mitgewirkt haben.“

Dem widersprach der Vater im „La Stampa“-Interview. „Ich sah, dass Lelio das Bergsteigen im Blut lag, ihm gefiel, was er sah“, sagte er. Er habe ihn nie zu den Ausflügen in den Bergen drängen müssen. Sein Sohn habe klein angefangen und sich langsam auf immer höhere Gipfel getraut.

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