Beim Platzangebot bleibt der Q7 seiner Linie treu. Serienmäßig verfügt er über fünf Sitze, optional sind sechs oder sieben Plätze erhältlich. Neu ist eine Sechssitzer-Konfiguration mit zwei Einzelsitzen in der zweiten Reihe. Alle Sitze lassen sich elektrisch verstellen, die zweite Reihe ist verschiebbar und variabel umklappbar. Im Fünf- und Siebensitzer können zudem drei Kindersitze nebeneinander montiert werden.
Auch das Gepäckabteil fällt, wie für diese Größe zu erwarten, üppig aus. Beim Fünfsitzer stehen bis zu 806 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Werden die Sitze umgelegt, wächst der Stauraum auf bis zu 2.075 Liter. Im Siebensitzer sind es bis zu 722 Liter beziehungsweise maximal 1.980 Liter.
Für ein luftigeres Raumgefühl sorgt das neue Panorama-Schiebedach. Die Glasfläche ist in neun Segmente unterteilt und lässt sich je nach Wunsch transparent oder blickdicht schalten. 78 integrierte LEDs ergänzen die Ambientebeleuchtung im Innenraum.
Zum Start ausschließlich mit Diesel
Auf der Antriebsseite geht Audi zunächst einen ungewöhnlichen Weg. Zum Marktstart gibt es den Q7 ausschließlich mit einem Dreiliter-V6-Diesel.
Der Selbstzünder steht in zwei Leistungsstufen bereit: mit 245 PS und 500 Newtonmetern Drehmoment oder mit 299 PS und 630 Newtonmetern. Beide Varianten verfügen über die neue MHEV-plus-Technologie. Dabei unterstützt ein Elektromotor den Verbrenner mit bis zu 24 PS und 370 Newtonmetern zusätzlichem Drehmoment. Kurze elektrische Fahranteile beim Rangieren oder im Stadtverkehr sind möglich. Ein elektrisch angetriebener Verdichter soll zudem das Ansprechverhalten verbessern.
Serienmäßig kombiniert Audi die Motoren mit einer Achtgang-Tiptronic und permanentem Quattro-Allradantrieb. Später sollen außerdem ein V6-Benziner und ein Plug-in-Hybrid das Angebot ergänzen.
Bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast
Wer den Q7 als Zugfahrzeug nutzen möchte, kann Anhänger mit bis zu 3,5 Tonnen Gewicht ziehen. Unterstützt wird der Fahrer dabei von einem Anhängerrangierassistenten, der beim Rückwärtsfahren die Lenkung übernimmt.
Bereits serienmäßig fährt der Q7 mit Stahlfederfahrwerk vor. Optional bietet Audi zwei Varianten einer Luftfederung an. Ebenfalls erhältlich ist eine Allradlenkung, die die Wendigkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten verbessern und bei höherem Tempo für mehr Stabilität sorgen soll.
