Neuer Warnstreik – Auswirkungen für Patienten

Einschränkungen für Patienten drohen

Kölner Uniklinik wird erneut bestreikt


01.02.2026 – 10:18 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Bettenhaus der Kölner Uniklinik (Archivbild): Der nächste Warnstreik zeichnet sich ab. (Quelle: IMAGO/Gerd Harder)

Erst der Nahverkehr, dann die Universitätskliniken: In Köln wird kommende Woche gestreikt. Für die Patienten der Uniklinik dürfte das Auswirkungen haben.

Die Uniklinik in Köln wird voraussichtlich am Mittwoch (4. Februar) erneut bestreikt. Hintergrund ist der laufende Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Mit dem Warnstreik am Mittwoch, der alle sechs Unikliniken in Nordrhein-Westfalen, zahlreiche Hochschulen sowie die Landesverwaltung trifft, wolle Verdi den Druck erhöhen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Vor dem vergangenen Streik warnte das Krankenhaus vor „spürbaren Einschränkungen in der Patientenversorgung“. Das hätte vor allem jene Patienten betroffen, deren Behandlung medizinisch vertretbar verschoben werden kann, hieß es weiter.

Auch wenn sich das Krankenhaus in Köln zur neuerlichen Ankündigung bis jetzt nicht äußerte, dürfte Gleiches vermutlich auch am kommenden Mittwoch gelten. Zumal Verdi in einer Pressemitteilung selbst vor „erheblichen Einschränkungen in der Regelversorgung sowie verlängerten Wartezeiten“ in dem Krankenhaus in Köln warnt. Etwa könnten Operationen abgesagt werden, dazu könnten diverse Bereiche geschlossen werden. Die Notfallversorgung soll aber gewährleistet werden, betont die Gewerkschaft.

Verdi und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern für die Tarifbeschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Die Länderseite wies die Forderungen wegen der angespannten Haushaltslage wiederholt als überzogen zurück. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 11. Februar in Potsdam angesetzt.

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