Erweiterung am Terminal 1

Neuer Flughafen-Pier mit Boss, Breitling und Käfer


13.04.2026 – 18:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Mit der Eröffnung des Terminal 1 Pier stellt der Flughafen München auch ein erweitertes gastronomisches Angebot vor. „Dean and David“ ist auf Snacks spezialisiert. (Quelle: Kern)

665 Millionen Euro, sechs Ebenen, fünf Restaurants: Münchens neuer Flughafen-Pier hat kulinarisch und im Einzelhandel einiges zu bieten.

Am Montag hat der Flughafen München den neuen Pier im Terminal 1 eröffnet und damit sowohl die Kapazitäten als auch das gastronomische Angebot deutlich erweitert. Insgesamt fünf Restaurantkonzepte nehmen dort den Betrieb auf, verantwortlich für sämtliche Gastronomieflächen ist die Flughafen-Tochter Allresto.

Zu den namhaftesten Angeboten zählt das Restaurant Käfer mit rund 70 Sitzplätzen, in dem künftig klassische Gerichte wie Beef Tatar und Wiener Schnitzel serviert werden. Ergänzt wird der Bereich durch das Bistro „the Odeon by Käfer“, das auf etwa 90 Plätzen kleinere Speisen, Getränke sowie ein Mitnahmeangebot bereithält. Dazu gehört auch eine Weinauswahl mit mehr als 100 Sorten.

Mit „Cucina Popolare“ zieht auch die italienische Küche in den neuen Pier ein, während „Münchner Leibspeise“ verschiedene kulinarische Richtungen bündelt – von bayerischen Spezialitäten über Burger bis hin zu asiatischen Gerichten. Auch vegetarische, vegane und halal-konforme Optionen sind vorgesehen. Die Kette „dean&david“ eröffnet ihren dritten Standort am Flughafen und bietet unter anderem die üblichen Salate, Bowls sowie Säfte und Smoothies an.

Der neue Flugsteig soll laut Mitteilung die Abfertigung von bis zu sechs Millionen zusätzlichen Passagieren pro Jahr ermöglichen. Das rund 360 Meter lange Bauwerk erstreckt sich über etwa 95.000 Quadratmeter und sechs Ebenen. Drei davon sind für die Passagierabfertigung, Sicherheitskontrollen mit moderner CT-Technik und Wartebereiche vorgesehen.

Im Einzelhandels- und Gastronomiebereich ziehen neben dem üblichen Duty-free-Shop bekannte Marken ein: Dazu gehören Boutiquen von Boss, Breitling, dem Taschenhersteller Tumi und ein FC-Bayern-Fan-Shop.

Am Pier können gleichzeitig bis zu zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge oder alternativ sechs Großraumflugzeuge abgefertigt werden. In Betrieb geht das 665 Millionen Euro teure Bauwerk allerdings erst in einer Woche. Eigens für das weltgrößte Passagierflugzeug Airbus A380 ist das Ein- oder Aussteigen über zwei Etagen auf drei Fluggastbrücken möglich.

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