
Neuer Kia K4 kommt
Ist das der bessere Golf?
20.11.2025 – 07:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Kia macht Schluss mit dem Ceed. Und setzt mit dem neuen K4 auf mehr Platz, mehr Auto und einen deutlichen Kurswechsel. Doch reicht das, um in einer Klasse zu bestehen, die selbst ums Überleben kämpft?
Kia ersetzt den Ceed durch den neuen K4. Er kommt Anfang 2026 auf den Markt und startet bei 29.990 Euro.
Der K4 wird in Mexiko gebaut und übertrifft den Ceed in allen Maßen. Mit 4,44 Metern Länge, 2,72 Metern Radstand und einem 438 Liter fassenden Kofferraum gehört er zu den größten seiner Klasse. Dafür kostet er rund 3.000 Euro mehr. Der Lohn: deutlich mehr Platz, vor allem im Fahrgastraum.
Im Innenraum bleibt Kia dem Bewährten treu: Das Cockpit ist reduziert gestaltet und verfügt über ein breites Panoramadisplay, das aus zwei 12,3-Zoll-Monitoren und einem 5,3-Zoll-Touchscreen für die Klimasteuerung besteht.
Das „Connected Car Navigation Cockpit“ bündelt Navigation, Multimedia und Fahrzeugeinstellungen. Smartphones lassen sich kabellos via Android Auto und Apple CarPlay koppeln, Softwareupdates werden drahtlos auf das Auto übertragen und auf Wunsch können Handy oder Smartwatch als digitaler Schlüssel dienen.
Trotz Digitalisierung verzichtet Kia nicht auf klassische Tasten. Sie ersparen Umwege durchs Menü und erleichtern die Bedienung spürbar.
Es stehen etliche Assistenzsysteme zur Wahl: Unter anderem sind belüftete Sitze, eine Querverkehrswarnung mit Notbremse, ein adaptiver Tempomat, ein Frontkollisionswarner, ein Autobahnassistent und eine Rundumsicht aus der Vogelperspektive erhältlich. Ein Head-up-Display ist hingegen nicht einmal gegen Aufpreis erhältlich.
Drei Benziner stehen zur Wahl:
Geschaltet wird ausschließlich automatisch. Eine Variante nutzt zusätzlich einen Startergenerator. Diesel bietet Kia nicht mehr an.
So ganz verschwindet der Ceed übrigens noch nicht: Die Cross-over-Variante XCeed bleibt vorerst im Programm. Damit könnte das vertraute Modell noch eine Weile auf den Straßen bleiben.