
Vergangene Woche hatte eine heute 30-Jährige in der „Süddeutschen“ öffentlich gemacht, dass sie über Monate hinweg nahezu täglich mit Wecker telefoniert und geschrieben habe. Nach ihrem 16. Geburtstag habe sie zudem viermal mit ihm Sex gehabt. Sie habe die Erlebnisse bis heute nicht verarbeitet, sei deswegen seit Jahren in therapeutischer Behandlung.
Wecker ließ in einer Stellungnahme über seinen Anwalt einräumen, sich an eine „einvernehmliche Beziehung zu der jungen Frau“ zu erinnern. Gleichzeitig ließ er mitteilen, dies stelle „unter moralischen Maßstäben ein gänzlich unangemessenes Verhalten“ seinerseits dar. Der 78-Jährige ließ sein „tiefstes Bedauern“ über die damaligen Ereignisse ausdrücken. Er sei zu dieser Zeit „nicht Herr seiner Sinne gewesen“ und habe über längere Zeiträume hinweg regelmäßig Alkohol konsumiert. Es sei „eine herausfordernde Zeit“ für Konstantin Wecker gewesen, in der er „sich, aus seiner Sicht, eindeutig nicht bewährt habe. Er kann sich daher – so leid ihm das tut – an die damalige Zeit kaum erinnern.“