Neues Parkverbot

Köln ändert Regeln für 450 Parkplätze im Stadtgebiet


10.04.2026 – 18:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Parkverbotsschild an einer Straße (Symbolbild): In Köln stehen demnächst rund 300 Parkplätze ausschließlich für Anwohner zur Verfügung. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer)

Die Parkplatznot in Köln trifft vor allem Anwohner, aber auch Berufstätige. Mit einer neuen Regel verschärft die Stadt die Parkplatzsuche für bestimmte Gruppen.

Die Stadt Köln installiert in der Innenstadt ein neues System für ihre Parkplätze. Nach einem entsprechenden Beschluss der zuständigen Bezirksvertretung werden ab dem kommenden Montag (13. April) im Pantaleonsviertel neue Regeln für Autofahrer vor Ort aufgestellt. Ein Teil der insgesamt fast 800 Parkplätze ist dann künftig vollständig oder zu bestimmten Tageszeiten nur für das Bewohnerparken nutzbar.

Das reservierte Bewohnerparken war von der Stadt Köln angekündigt worden, um auf die geringe Zahl an verfügbaren Parkplätzen in mehreren Zonen in der Innenstadt zu reagieren. Zusätzlich belastet die Menschen vor Ort der Wegfall von mehr als 450 Parkplätzen in der Innenstadt, da diese die Arbeit von Rettungsdiensten behindern könnten. Parkt dort ein Auto, wird die Mindestfahrbahnbreite von 3,05 Metern nicht eingehalten.

Auch dabei schreiten die Arbeiten voran. Ebenfalls ab Montag werden im Griechenmarktviertel Parkplätze in den Straßen Am Rinkenpfuhl, Große Telegraphenstraße, Frankstraße, Friedrichstraße, Huhnsgasse, Schartgasse und Alte Mauer am Bachwerden Stellplätze entfernt. Auch hierbei werden gegebenenfalls Beschilderungen angepasst und Automaten abgebaut.

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