Nahverkehr wird ausgebaut
Neue Metrobuslinien kommen – diese Stadtteile profitieren
30.09.2026 – 12:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Bremen baut sein Busnetz deutlich aus. Für mehrere Stadtteile entstehen neue Direktverbindungen – doch für die Pläne braucht die BSAG auch mehr Personal.
Für Fahrgäste in mehreren Bremer Stadtteilen ändern sich 2027 die Wege durch die Stadt. Neue Metrobuslinien sollen häufiger fahren und Quartiere direkt miteinander verbinden, die bislang einen Umstieg erfordern. Besonders im Bremer Osten, aber auch in Findorff und im Süden baut die BSAG ihr Angebot aus.
Der Senat hat dafür die nächste Stufe der Angebotsoffensive beschlossen. Im März 2027 startet das neue Angebot im Bremer Osten, im Mai folgen die Linien 26 und 27. Die BSAG rechnet mit rund 1,5 Millionen zusätzlichen Fahrgästen pro Jahr.
Hemelingen und Arbergen mit direkter City-Verbindung
Die größte Veränderung betrifft Hemelingen und Arbergen. Eine neue Metrobuslinie soll vom Bahnhof Mahndorf über Arbergen-Nord, Hemelingen, Föhrenstraße, Stresemannstraße und Bismarckstraße zum Hauptbahnhof fahren und von dort weiter über die Domsheide nach Findorff.
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Damit können Fahrgäste aus Arbergen und Hemelingen erstmals ohne Umstieg direkt in die Innenstadt fahren. Montags bis samstags soll der Bus tagsüber alle zehn Minuten kommen. In Hemelingen ersetzt die Verbindung die bisherigen Linien 40, 41 und 44.
Auch die Linie 25 wird zum Metrobus. Wo beide Linien gemeinsam fahren, kommen künftig zwölf bis 14 Busse pro Stunde zusammen. Davon profitieren unter anderem das Klinikum Mitte, das Bürgeramt sowie die Gewerbestandorte an Bismarck- und Stresemannstraße.
BSAG-Offensive: Auch Findorff profitiert
Neu ist zudem eine Verbindung zwischen Weserpark und Weserwehr im 15-Minuten-Takt. Eine weitere Linie verbindet Mahndorf über Arbergen und Hemelingen mit dem Weserwehr und verbessert damit auch das Angebot in Arbergen-Süd.
Im Mai 2027 werden dann auch die Linien 26 und 27 zu Metrobuslinien. Die 26 fährt künftig montags bis samstags alle zehn Minuten von der Überseestadt über Findorff, Hauptbahnhof und Huckelriede bis Habenhausen und Arsten-Nord. Jeder zweite Bus fährt weiter über Kattenturm-Mitte bis zum Klinikum Links der Weser.
Auch die Linie 27 fährt tagsüber auf ganzer Strecke zwischen Weidedamm-Nord und Brinkum-Nord alle zehn Minuten. Zwischen Hauptbahnhof und Findorff nimmt sie künftig den Weg über Theodor-Heuss-Allee und Admiralstraße.
Für den Westen und Süden Findorffs bringt das eine wichtige Neuerung: Beide Bereiche bekommen erstmals eine direkte Busverbindung zum Hauptbahnhof. Zwischen Huckelriede, Neustadt, Am Brill und Hauptbahnhof ergänzen sich die Linien 26 und 27 zudem zu einem 5-Minuten-Takt. Ünsal nennt das einen Fortschritt, „den man jeden Tag an der Haltestelle spürt“.
