Dort liegt ein Schiffswrack

Berühmter griechischer Strand bleibt 2026 geschlossen


Aktualisiert am 11.06.2026 – 09:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Navagio Beach mit Wrack: Der Name bedeutet „Schiffsunglück“. (Quelle: IMAGO/Manuel Romano)

Er erinnert an das fantastische Nimmerland aus „Peter Pan“. Doch nicht Captain Hooks „Jolly Roger“ liegt an diesem Strand, sondern ein altes Wrack. Das Betreten bleibt jedoch vorerst verboten.

Weiße Kiesel, türkisblaues Wasser, steile Felswände und in der Mitte der verrostete Rumpf eines alten Schiffes. Der Navagio („Schiffswrack“) genannte Strand auf Zakynthos gehört zu den bekanntesten Fotomotiven Griechenlands. Benannt ist die Bucht im Nordwesten der Insel nach dem Wrack der „Panagiotis“, das dort seit 1980 liegt und den abgelegenen Strand so malerisch macht. Weil Navagio unterhalb eines steilen Kliffs liegt, ist der Zugang nur auf dem Seeweg möglich.

Doch auch in diesem Sommer bleibt der berühmte Strand für Besucher weitgehend gesperrt. Im Amtsblatt der griechischen Regierung wurde eine neue Verordnung veröffentlicht, die die Nutzung der Bucht für die Tourismussaison 2026 regelt. Demnach gelten für das Navagio-Gebiet weiterhin strenge Zugangsbeschränkungen. Besucher dürfen den Strand weder betreten, noch vom Wasser aus in die Bucht fahren. Mit Booten oder „anderen Wasserfahrzeugen“ darf nicht näher als 50 Meter an die Küstenlinie herangefahren oder dort geankert werden, heißt es weiter. Auch das Schwimmen „zwischen den beiden Enden der Bucht“ ist untersagt.

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Schwimmen verboten

Die Maßnahmen gelten bereits seit dem 1. Juni und sollen mindestens bis zum 31. Oktober bestehen bleiben. Laut Amtsblatt ist der Blick auf die Bucht künftig ausschließlich vom Aussichtspunkt oberhalb der Klippen aus möglich, vorausgesetzt, die Gemeinde Zakynthos stellt durch Zäune sicher, dass niemand den Steilhang hinunterstürzt. Das berichtet das griechische Nachrichtenportal „Thetoc“. Ziel sei es, die Besucher in der Tourismussaison zu schützen.

Ausnahmen für die Sperrung gelten nur in Notfällen und bei Rettungseinsätzen. Wer gegen die Vorgaben verstößt, muss mit Verwaltungsstrafen rechnen. Um welche Summen es sich handelt, wurde nicht bekanntgegeben.

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