
Berühmtes Magazin bewirbt Stadt
Warum die Welt Hull in England besuchen sollte
05.01.2026 – 14:32 UhrLesedauer: 3 Min.
Hull wurde von „National Geographic“ zu einem der 25 weltweit besten Reiseziele für das Jahr 2026 gekürt. Das sind die Gründe.
Haben Sie schon mal etwas von Hull gehört? Vielleicht, wenn Sie Fußballfan sind und sich daran erinnern, dass der Deutsche Tim Walter im Jahr 2024 nach nur 18 Pflichtspielen als Trainer des englischen Zweitligisten Hull City entlassen wurde. Kein gutes Pflaster für Deutsche? Doch – zumindest, wenn sie die Stadt in Yorkshire als Tourist besuchen. Das Magazin „National Geographic“ hat Hull jetzt zu einem der 25 besten Reiseziele für das Jahr 2026 gekürt. Doch was macht die Stadt derzeit so sehenswert?
Obwohl der englische Dichter Philip Larkin Hull einst als „schreckliches Loch, kalt und nach Fisch stinkend“ bezeichnete, lobt das Magazin heute den „trotzigen Geist der Stadt, dem man sich nur schwer entziehen kann“. Hervorgehoben wird vor allem das umfassende Stadterneuerungsprogramm. Dazu gehören die Restaurierung von Museen, Docks und historischen Schiffen, von denen die meisten im Laufe des Jahres wiedereröffnet werden sollen.
Die Runderneuerung umfasst das Hull Maritime Museum, das Feuerschiff „Spurn Lightship“ und die „Arctic Corsair“, einen ehemaligen Hochseetrawler, der zu einem Museumsschiff umgebaut wird. Alles soll im Frühjahr 2026 fertiggestellt sein. Dann wird auch das frühere Dockbüro am Queen Victoria Square mit Projektionen, Filmen und einem Planetarium ausgestattet, um Tausende von Exponaten rund um das Thema Meer zu präsentieren, so „National Geographic“
Weitere Stellen in der Stadt, die nach umfangreichen Sanierungsarbeiten im Hafenviertel von Hull wieder zugänglich werden sollen, sind die Princes Dock Street, die Humber Dock Street und die Queen’s Gardens, die für 21 Millionen Pfund umgestaltet wurden.