
Nach Vertragsstreitigkeiten
National Express verstärkt Fahrten in NRW – das ändert sich in Köln
30.01.2026 – 17:03 UhrLesedauer: 2 Min.
National Express betreibt weiterhin Züge und Bahnen in NRW. Auf einigen Strecken gibt es größere Veränderungen für Fahrgäste.
Durch die Einigung soll die Qualität für Fahrgäste steigen, auch in Sachen Pünktlichkeit und Sauberkeit will sich National Express verbessern. Der Zugbetreiber, der zur britischen Mobico Group gehört, fährt derzeit auf mehreren Regionalbahnlinien in Nordrhein-Westfalen und betreibt auch die Regionalexpress-Linien RE1, RE4, RE5, RE6 und RE11, auch RRX genannt. Auf diesen kommen in Zukunft allerdings Änderungen zu.
Denn National Express kündigt trotz der Einigung an, den bislang bis Ende 2033 laufenden Vertrag über die RRX-Verbindungen vorzeitig zu beenden. Dieser soll nun Ende 2030 auslaufen, dann sollen die Verbindungen im Rahmen des Nahverkehrsplans für Nordrhein-Westfalen neu ausgeschrieben werden. Ob sich National Express dann erneut bewerben wird, ist noch unklar.
National-Express-Geschäftsführer Dr. Michael Hetzer, sagte am Freitag: „Wir sind uns der Verantwortung für die Fahrgäste bewusst und setzen uns für ein verlässliches Mobilitätsangebot für die Menschen in NRW und darüber hinaus ein.“ Der neue Vertrag sei für die „Zukunftsaussichten“ von National Express wichtig, so Hetzer in einer Mitteilung vom Freitagnachmittag weiter.
Neben den RRX-Linien ist auch die Zukunft der Linien RE7 und RB48 gesichert, erster fährt ebenfalls über Köln. National Express verlängerte den Vertrag mit den Verkehrsverbünden bis Ende 2032.
Im Rheinland wird der Abschluss des Vertrags ebenfalls positiv aufgenommen. Marcel Winter, Geschäftsführer go.Rheinland, sagte: „Wir haben im gesamten Verlauf der Verhandlungen darauf gedrängt, Verbesserungen für die Fahrgäste zu erzielen. Die nun anvisierten Lösungen sind ein wichtiger Schritt für die Stabilisierung und qualitative Verbesserung des Zugverkehrs in NRW.“