Newsblog zum 1. FC Köln
Nächster Gegner hat Verletzungssorgen
Aktualisiert am 21.10.2026 – 13:52 UhrLesedauer: 8 Min.
Der 1. FC Köln ist in die Bundesliga-Saison 2026/2027 gestartet. Doch wie schlägt sich Said El Mala? Wie funktionieren die Transfers? In unserem Newsblog finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um das Geißbockheim.
Wenn der 1. FC Köln am Samstag um 15.30 Uhr Schalke 04 empfängt, geht es auch um die Frage, welcher Klub das größere Lazarett hat. Beim FC drückt in fast allen Mannschaftsteilen wegen Verletzungen der Schuh: In der Abwehr fehlen Rav van den Berg (Muskel) und Joel Schmied (Sprunggelenk), im Mittelfeld wird Ellyes Skhiri (Syndesmose) erst im kommenden Jahr zurückerwartet.
Im Sturm sind mit Thijs Dallinga (Kreuzband), Ragnar Ache und Imad Rondic (beide Muskel) alle drei gelernten Mittelstürmer außer Gefecht. Ache ist zuletzt immerhin ins Training zurückgekehrt. Doch auch die Gäste reisen mit großen Sorgen an: Ron Schallenberg wird den Schalkern wegen einer Beinverletzung fehlen. Zudem fällt Dejan Ljubicic (von 2021 bis 2025 in Köln) bereits seit Mitte Dezember mit einer Knieverletzung aus.
Auch der Gesundheitszustand von Edin Dzeko ist fraglich: Er war beim letzten Spiel in Mainz mit einer Platzwunde ausgewechselt worden. Und auch Verteidiger Maximilian Wöber hatte das Schalker Training zuletzt angeschlagen abgebrochen – über eine Diagnose ist hier bislang nichts bekannt.
Teurer Verteidiger schon wieder vor dem Abgang?
Acht Millionen Euro Ablöse im Sommer 2025 – null Spielminuten in dieser Saison: Die Verpflichtung von Rav van den Berg aus Großbritannien hat sich für den 1. FC Köln bislang kaum ausgezahlt. Nach einer Schulter-OP und dem Trainerwechsel von Lukas Kwasniok zu René Wagner kam er nicht mehr über die Rolle des Ersatzmanns hinaus.
Seit dem dritten Spieltag gehört er nicht mehr zum Kader, aktuell fällt der Innenverteidiger mit einer Muskelverletzung aus.
Der „Bild“-Zeitung sagte Sportgeschäftsführer Thomas Kessler nun, dass van den Bergs Situation „nicht zufriedenstellend“ sei – weder für den Spieler, aber offenbar auch für den Verein. Eine Entscheidung über die Zukunft des Niederländers soll demnach im Winter fallen.
Kessler zur „Bild“: „Sollte sich an seiner sportlichen Situation bis zum Winter nichts Grundlegendes verändern, werden wir uns selbstverständlich gemeinsam mit ihm und seiner Agentur zusammensetzen und offen darüber sprechen, welche Perspektive für alle Beteiligten am sinnvollsten ist.“ Die Zeitung will erfahren haben, dass nicht nur eine Leihe, sondern auch ein Verkauf des 22-Jährigen im Geißbockheim derzeit als denkbar gilt.
