Nackenschmerzen – was tun? Sieben Hausmittel gegen Verspannungen

Um eine Nackenverspannung zu lockern, kann es bereits helfen, Ihr Schlafverhalten zu überdenken. Schlafen Sie möglichst nicht auf dem Bauch, denn dabei wird der Kopf unnatürlich abgeknickt. Besorgen Sie sich stattdessen ein ergonomisches Kissen und eine passgenaue Matratze, die eine rückenschonende Schlafposition ermöglichen.

Mit einem Nackenkissen können Sie auch unterwegs im Flugzeug, im Auto oder in der Bahn ein Nickerchen halten, ohne mit Schmerzen aufzuwachen.

Bei akuten Nackenschmerzen können Salben mit Arnika zu einer schnellen Linderung beitragen. Das ätherische Öl der Heilpflanze wirkt entzündungshemmend und fördert die Durchblutung. Salben, die zusätzlich Menthol oder Eukalyptus enthalten, entspannen und beleben die betroffene Muskulatur besonders gut.

Wenn die genannten Hausmittel nicht mehr helfen und die Beschwerden länger als drei Monate andauern, sollte man einen Arzt aufsuchen. Erster Ansprechpartner für Diagnose und Therapie von Nackenschmerzen ist in der Regel der Hausarzt oder der Orthopäde.

Um einzugrenzen, um welche Art von Nackenschmerzen es sich genau handelt, sollten Sie Ihre Symptome aufmerksam wahrnehmen und unter Umständen schriftlich festhalten. So beschleunigen Sie die Untersuchung und erleichtern die Entscheidung über Behandlungsmöglichkeiten. Kommen Lähmungserscheinungen, Bewegungseinschränkungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Armen, Händen, Fingern, Beinen oder Füßen hinzu, ist unverzüglich ein Neurologe gefragt.

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