Unterricht startet mit ukrainischen Schülern

In Hamburg sollen Geflüchtete aus der Ukraine so schnell wie möglich inkludiert werden. Das heißt für die Kinder: Sie müssen in die Schule gehen. Dafür gibt es zum Schulstart bereits mehr als 100 Vorbereitungsklassen.

Hamburgs Schülerinnen und Schüler starten am Montag nach zwei Wochen Ferien unter besonderen Umständen wieder in den Unterricht. Etliche werden neue Mitschüler aus der Ukraine haben, die vor dem Krieg aus ihrem Heimatland geflohen sind. Wie viele es genau sind, ist nach Angaben der Schulbehörde jedoch unklar.

Grundsätzlich geht sie davon aus, dass rund ein Viertel aller geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter sind. Laut Innenbehörde waren (Stand: Donnerstag) gut 8.400 Kriegsflüchtlinge in Hamburg registriert.

Hamburg: Hunderte Klassen für Geflüchtete geplant

Generell will die Schulbehörde so viele Flüchtlingskinder in den Schulen aufnehmen können wie auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle 2015/16. Damals gab es den Angaben zufolge an Hamburgs Schulen 525 sogenannte internationale Vorbereitungsklassen und Basisklassen. Derzeit seien es noch 225.

Geplant sei, in den nächsten Wochen weitere 300 Vorbereitungsklassen einzurichten. Zum Schulstart am Montag sollten 107 zusätzliche Vorbereitungsklassen an 41 Standorten startklar sein.

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