Söder liebäugelt für Fasching 2023 mit Comeback im Kostüm

Für das kommende Jahr liebäugelt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder an Fasching wieder mit einer aufwendigen Verkleidung. “Ich habe ja jetzt seit zwei, drei Jahren das Ministerpräsidentenkostüm. Wenn nächstes Jahr kein Corona und keine anderen Probleme sind, dann glaube ich, mach ich es noch mal”, sagte der CSU-Chef am Mittwochabend bei seiner Ankunft zur Aufzeichnung der Kultsendung “Fastnacht in Franken” in Veitshöchheim.

“Ein Revival muss es geben”, betonte Söder. Es gebe inzwischen für alles und jeden ein Comeback. “Und deshalb glaube ich, nächstes Jahr gibt es ein Comeback für ein Kostüm, wenn alles gut läuft.”

Vor seiner Wahl zum Ministerpräsidenten hatte Söder jedes Jahr mit neuen Verkleidungen für große Aufmerksamkeit gesorgt. So sorgte er in Veitshöchheim schon verkleidet als mittelloser Punk, Edmund Stoiber, Homer Simpson oder Comicfigur Shrek für Aufsehen.

Am Freitagabend läuft die dreistündige Sendung im Bayerischen Rundfunk (BR). Bei der Aufzeichnung dürfen rund 170 Menschen dabei sein – darunter auch Politprominenz wie Söder und Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU). 1987 wurde die Prunksitzung erstmals live übertragen, seitdem entwickelte sich “Fastnacht in Franken” zur erfolgreichsten Sendung des BR überhaupt.

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