Mindestens zwölf Tote bei Bombenanschlag auf Hotel in Somalia

Ein Selbstmordattentäter hat in Somalia mindestens zwölf Menschen getötet. Ziel war wohl ein bei Politikern und Geschäftsleuten beliebtes Hotel.

Bei einem Bombenanschlag auf ein Hotel in Somalia sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen und weitere Personen verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge brachte ein Selbstmordattentäter am Sonntag einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen vor dem Hotel in der Stadt Jowhar nordöstlich der Hauptstadt Mogadischu zur Explosion, wie der Polizeibeamte Hassan Dhi’isow der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der mutmaßliche Attentäter sei ebenfalls tot.

Die in dem nordostafrikanischen Staat aktive Terrormiliz Al-Shabaab reklamierte den Anschlag für sich und gab an, Soldaten und Politiker getötet zu haben. Das angegriffene Hotel ist bei Politikern und Geschäftsleuten beliebt. Der Polizei zufolge waren auch zwei regionale Minister unter den Verletzten. Die Zahl der Opfer könnte noch ansteigen, weil die Explosion Augenzeugen und Polizei zufolge auch mehrere angrenzende Wohn- und Geschäftshäuser beschädigt hat.

Al-Shabaab verübt immer wieder Anschläge in dem verarmten Krisenstaat am Horn von Afrika, der etwa 16 Millionen Einwohner hat. Die Gruppe will die Regierung stürzen, um einen islamischen Staat zu errichten.

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