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Sonntag, Mai 22, 2022

Boot vor Küste Floridas gekentert – Suche nach Überlebenden

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Die Küstenwache sucht mit Flugzeugen und Schiffen nach Überlebenden: Vor der Küste Floridas ist ein Boot gekentert, 39 Menschen werden vermisst. 

Nach dem Kentern eines Bootes rund 70 Kilometer östlich der Küste Floridas sucht die US-Küstenwache nach 39 Menschen, die an Bord gewesen sein sollen. Die Küstenwache teilte mit, sie sei am Dienstag nach der Bergung eines Schiffbrüchigen durch eine weitere Person alarmiert worden. Der Gerettete habe sich an das gekenterte Boot geklammert, bis er von einem “guten Samariter” gerettet wurde, hieß es weiter. 

Er habe berichtet, dass er gemeinsam mit 39 weiteren Menschen bereits am Samstagabend von der zu den Bahamas gehörenden Inselgruppe Bimini aus in See gestochen sei. In einem Unwetter sei ihr Boot gekentert. “Nach Angaben des Überlebenden trug niemand eine Rettungsweste”, erklärte die Küstenwache.

Küstenwache sucht mit Schiffen und Flugzeugen nach Überlebenden

Einsatzkräfte suchten mit Schiffen und aus der Luft nach möglichen Überlebenden. Die Unglücksstelle befindet sich mehr als 70 Kilometer östlich von Fort Pierce, einer 220 Kilometer nördlich von Miami gelegenen Stadt. Im Kurzbotschaftendienst Twitter veröffentlichte die Küstenwache ein Foto des geretteten Mannes, der auf der Unterseite des gekenterten Bootes sitzt. 

Über das Boot erklärte die Küstenwache: “Das ist eine mutmaßliche Menschenschmuggel-Unternehmung.” Bimini ist die am weitesten westlich gelegene Inselgruppe der Bahamas – und liegt damit dem US-Festland am nächsten. Die Bahamas sind als Zwischenstation von Schlepperbanden bekannt, die Flüchtlinge und Migranten in die USA bringen wollen.

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