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Samstag, Mai 28, 2022

2:3 in Frankfurt: Rückschlag für BR Volleys im Halbfinale

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Die Berlin Volleys haben im Halbfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft einen unerwarteten Dämpfer erhalten. Das Team von Trainer Cedric Enard verlor am Samstag bei den United Volleys Frankfurt nach einer durchwachsenen Leistung verdient mit 2:3 (22:25, 22:25, 28:26, 25:14, 9:15). Die Hessen glichen damit in der Halbfinal-Serie, gespielt im Modus Best of five, zum 1:1 nach Siegen aus. Am Mittwoch sehen sich beide Mannschaften zum dritten Spiel in Berlin wieder.

Die BR Volleys mussten kurzfristig Ruben Schott ersetzen. Den Außenangreifer plagten Oberschenkelbeschwerden. Auf seiner Position kam Samuel Tuia zum Zuge. Im ersten Satz wurden die Berliner von ihrem leidenschaftlich und unbekümmert aufspielenden Gegner lange Zeit geradezu vorgeführt. Mit bis zu acht Punkten (19:11) setzten sich die Hessen ab, ehe es für sie am Ende beim Aufschlag von Tuia noch einmal etwas eng wurde.

Gegen Ende des zweiten Durchgangs gingen die Gäste zwar noch mal 22:21 in Führung, konnten aber auch daraus kein Kapital schlagen. Mit zahlreichen Spielerwechseln versuchte Trainer Enard die Kräfteverhältnisse zu verändern. In Satz drei wehrten die Berliner zunächst drei Matchbälle ihres Gegners ab, ehe der eingewechselte Marek Sotola mit dem Punkt zum 27:26 die Wende zum Satzgewinn einleitete. Den Frankfurtern kam danach vorübergehend die Spielkontrolle abhanden. Der Gegner wurde tonangebend.

Der Tiebreak musste schließlich entscheiden. Dort zogen die Hessen schnell auf 7:3 davon und steuerten danach mit einem überragenden Daniel Malescha auf der Diagonalposition souverän auf den Sieg zu.  

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