Sie waren 33 Jahre verheiratet

Nach „Traumschiff“-Dreh zerbrach Andrea L’Arronges Ehe


25.03.2026 – 13:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Andrea L’Arronge: Die Schauspielerin drehte 2016 für „Das Traumschiff“. (Quelle: IMAGO/Stephan Wallocha)

Eigentlich herrscht auf dem „Traumschiff“ stets heile Welt. Für Schauspielerin Andre L’Arronge hingegen war die Zeit dort der finale Anstoß zur Trennung.

20 Jahre lang war Andrea L’Arronge als Gräfin Vera Schönberg in der ZDF-Serie „SOKO Kitzbühel“ zu sehen. Nun blickt die 68-Jährige in ihrer Autobiografie „Der Zitronenbaum in meinem Garten“ auch auf ihr Privatleben zurück. In dem Buch schreibt sie auch über das Ende ihrer zweiten Ehe.

Den Ausschlag gab ein Dreh für das ZDF-Format „Das Traumschiff“ im Jahr 2016. Auf der Inselgruppe Palau habe es für L’Arronge eines Nachts „plötzlich klick gemacht“, schreibt sie in dem Buch. Nach 33 gemeinsamen Jahren trennte sie sich von ihrem Ehemann Charly Reichenwallner.

Dass die Ehe schon länger unter Druck stand, beschreibt L’Arronge ebenfalls in ihrer Autobiografie. Während sie Literatur und Meditation schätzte, habe ihr Mann viel Zeit auf dem Golfplatz verbracht. Sie bezeichnet sich in dem Buch selbst als „Golfwitwe“ – ein Gefühl, das sie sehr belastet habe.

Über eine mögliche Trennung hätten beide schon früher gesprochen, sich aber gegenseitig versprochen, diese „mit Anstand durchzuziehen“. Nicht zuletzt wegen ihrer gemeinsamen Tochter.

Das Engagement beim „Traumschiff“ habe sie bewusst angenommen, um Abstand zu gewinnen. Die erhoffte Klarheit stellte sich ein. „Es ging einfach nicht mehr“, schreibt sie. Nach ihrer Rückkehr schlug L’Arronge ihrem Mann vor, eine zweite Wohnung zu mieten. „So gingen wir auseinander, ohne Streit, aber wir waren beide tieftraurig.“

Heute lebt L’Arronge in Italien. Sie beschreibt, zu einer neuen Lebensphilosophie gefunden zu haben. „Ich liebe mich jetzt auf jeden Fall sehr viel mehr“, sagt sie. Sie könne sehen, was sie alles geleistet habe, und freue sich darüber. „Und das habe ich früher nicht gemacht.“ Für eine neue Partnerschaft sei sie „endlich offen“, aber sie sei „keine Suchende und was sich ergibt, wird sich ergeben“.

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