Nationalelf schlägt zurück
Nach Trumps WM-Aussagen: Jetzt reagiert der Iran
Aktualisiert am 13.03.2026 – 08:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Iran sei in den USA willkommen, sicher sei die Anreise aber nicht, sagte US-Präsident Donald Trump. Darauf reagiert nun die iranische Nationalelf.
Der Ärger um eine WM-Teilnahme des Iran geht in die nächste Runde: Der iranische Fußballverband hat auf die Aussagen von US-Präsident Donald Trump reagiert. Trump hatte der iranischen Nationalelf empfohlen, nicht zur WM zu reisen. „Die iranische Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen“, so Trump am Donnerstag. „Aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist – wegen ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit.“
Daraufhin teilte „Team Melli“, wie die iranische Nationalelf genannt wird, über seine sozialen Kanäle mit: „Die Weltmeisterschaft ist ein historisches und internationales Ereignis und der Dachverband ist die Fifa – nicht irgendeine Einzelperson oder ein Land.“
Weiter hieß es: „Niemand kann die iranische Nationalmannschaft von der Weltmeisterschaft ausschließen.“ Das sei jedoch anders bei den USA. „Das einzige Land, das ausgeschlossen werden könnte, ist eines, das lediglich den Titel ‚Gastgeber‘ trägt, aber nicht in der Lage ist, die Sicherheit der an diesem globalen Ereignis teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten.“
Eine Reaktion darauf aus den USA gibt es noch nicht. Einen Ausschluss des wichtigsten WM-Gastgebers wird es aber wohl kaum geben. Fifa-Präsident Gianni Infantino pflegt zu Donald Trump ein enges Verhältnis, verlieh ihm zuletzt auch den neu geschaffenen „Friedenspreis“ der Fifa. In einer späteren Erklärung auf seiner Plattform Truth Social betonte Trump, die Veranstaltung werde für Spieler und Zuschauer sicher sein. „Es wird das großartigste und sicherste Sportereignis in der Geschichte der Vereinigten Staaten sein“, erklärte der US-Präsident.
