K.o.-Runde bei der WM: Südafrika-Trainer wettert über Fifa

Der südafrikanische Fußball-Nationaltrainer Hugo Broos hat sich nach dem Einzug seiner Mannschaft in die K.o.-Runde über die Fifa beschwert. Nach dem Sieg gegen Südkorea im mexikanischen Monterrey wollte der Belgier mit „Bafana Bafana“ gleich am Donnerstag nach Los Angeles aufbrechen. Dort findet am Sonntag das Sechzehntelfinale gegen Kanada statt. „Aber die Fifa hat das verboten“, sagte der 74-Jährige achselzuckend.

Hugo Broos ist mit Südafrika überraschend in die K.o.-Runde eingezogen. (Quelle: IMAGO/Lucio Tavora/imago)

Die Südafrikaner mussten daher am Donnerstag zunächst in ihr bisheriges Teamquartier in Pachuca rund 850 Kilometer südlich von Monterrey zurückkehren. Erst am Freitag reisen sie in Gegenrichtung ins rund vier Flugstunden entfernte Los Angeles.

WM: Bezahlte ein Teilnehmer Fans für ihre Unterstützung?

Für Katar ist die WM nach der Gruppenphase beendet. Der WM-Gastgeber von 2022 scheidet mit einem Punkt nach drei Spielen als Letzter der Gruppe B aus. Die Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina am gestrigen Mittwoch besiegelte das Aus.

Mit dabei in Seattle war auch wieder ein Block mit Katar-Fans. Einige von ihnen wurden offenbar dafür bezahlt, den Weg in die USA mitgemacht zu haben. Zumindest berichtet die britische Zeitung „The Telegraph“, dass Tickets, Flüge und Hotelzimmer übernommen wurden, damit die Personen das Team vor Ort unterstützten. Zudem soll es eine „Fanbox“ gegeben haben, unter anderem mit Katar-Schirmmütze und Katar-Brille.

Dem „Telegraph“-Bericht zufolge sollen bis zu 2.000 Fans kostenlos beim Spiel gegen Bosnien-Herzegowina gewesen sein.

WM: Schlechtes Essen? Kuriose Reporterfrage nach Südkorea-Pleite

Weil Südkorea mit einem blutleeren Auftritt Platz zwei in seiner Gruppe verspielte, musste sich Trainer Myung-bo Hong kritische Fragen gefallen lassen. Eine hingegen mutete kurios an.

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