Nach Brandanschlag weiter Tausende ohne Strom in Berlin

Der Berliner Senat will künftig neuralgische Punkte stärker per Video überwachen, wie die für Energie zuständige Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ankündigte. Aktuell verlaufe ein Prozent des 35.000 Kilometer umfassenden Berliner Stromnetzes überirdisch, erläuterte die SPD-Politikerin. Drei Viertel dieser Leitungen wiederum würden bereits mit Kameras überwacht, in der Regel auf privaten Grundstücken, etwa des Netzbetreibers Stromnetz.

Der Spitzenkandidat der Berliner SPD, Steffen Krach, mahnte weitere praktische Hilfe an für Betroffene. „Sobald der Strom fließt, werden die Menschen in ihren Wohnungen und Häusern, genauso wie die Betriebe und Unternehmen, mit weiteren Herausforderungen konfrontiert sein“, meinte Krach. „Deshalb wird es darauf ankommen, eine Informations- und Beratungsstruktur anzubieten und einen Notfallfonds vorzubereiten, damit die Menschen mit den Folgekosten des Anschlags nicht allein gelassen werden.“

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