MVG rüstet alte U-Bahnen mit Klapprampen für E-Rollstühle nach

MVG rüstet um

Neue Hilfe beim Einstieg in alte U-Bahnen

28.11.2025 – 15:36 UhrLesedauer: 1 Min.

Kleine Rampe, große Wirkung: Ein Mitarbeiter der MVG zeigt die neue Einstiegshilfe an alten U-Bahnen, die jetzt nach und nach eingebaut werden. (Quelle: MVG)

Die MVG rüstet alle alten U-Bahnen um. Zwei Handgriffe sollen künftig reichen, damit auch schwere E-Rollstühle problemlos einsteigen können.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft will alte U-Bahn-Züge mit mobilen Klapprampen nachrüsten und damit den Zugang für Menschen mit elektrischen Rollstühlen deutlich erleichtern. Die Rampen sollen bis Ende Februar 2026 in allen betroffenen Wagentypen verfügbar sein.

Im Alltag seien viele Fahrgäste bisher an dieser Hürde gescheitert: Der Spalt zwischen Bahnsteig und älteren Zügen sei mancherorts so breit, dass schwere E-Rollstühle ins Stocken geraten würden, heißt es von der MVG. Seit Donnerstag ist die Verkehrsgesellschaft dabei, die alten Modellen entsprechend auszurüsten.

Wer eine Rampe benötigt, signalisiert dies dem Fahrpersonal an der vordersten Tür. Die Mitarbeiter legen die kompakte, faltbare Rampe dann per Hand vor dem Einstieg aus – ein Vorgang, der laut MVG nur wenige Sekunden dauert. Die Wagen, die bereits mit einer mobilen Faltrampe ausgestattet sind, kann man an einem Aufkleber auf der Frontscheibe erkennen, heißt es.

Bis spätestens Ende Februar soll die gesamte Flotte der noch verbliebenen Altbaureihen umgerüstet sein. Die Maßnahme geht auf einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom April 2025 zurück. Aus der Fraktion heiße es, die U-Bahn sei eine „Lebensader“ für die Stadt. Man freue sich, dass nach bisherigen Verbesserungen an den Bahnhöfen nun auch die Züge selbst für alle nutzbarer würden.

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