Sie wurden zusammen fotografiert

Mutmaßliches Epstein-Opfer erzählt von Treffen mit Mette-Marit


27.03.2026 – 16:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Kronprinzessin von Norwegen: Mette-Marit stand in Kontakt mit Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. (Quelle: IMAGO/Gonzales Photo/Ketil Martinsen)

Nach den Epstein-Enthüllungen sinkt das Vertrauen in Mette-Marit. Doch eine Frau, die auf einem Foto mit ihr zu sehen ist, überrascht mit klaren Worten.

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit taucht in den Epstein-Akten auf. Neben Mails, die sie mit dem verurteilten Sexualstraftäter austauschte, ist sie auch auf einem Bild mit einer Frau im Bikini zu sehen. Bei ihr soll es sich um die Russin Svetlana Pozhidaeva, ein mutmaßliches Epstein-Opfer, handeln. Sie hat sich nun im Interview mit der norwegischen Zeitung „VG“ zu ihren Begegnungen mit der Kronprinzessin geäußert.

Pozhidaeva und Mette-Marit trafen sich im Januar 2013 insgesamt zweimal. Die erste Begegnung fand bei einem Spaziergang auf der Karibikinsel St. Barths statt, auch Kronprinz Haakon war dabei. Wenige Tage später sahen sich die beiden Frauen erneut, diesmal in Epsteins Villa in Florida. Haakon war bei diesem Treffen nicht mehr anwesend. Dort soll auch das besagte Foto entstanden sein.

Trotz der wachsenden Kritik an Mette-Marit äußerte sich Pozhidaeva ohne Vorwürfe: „Er hat mich vor ihr nie missbraucht“, betonte sie in Bezug auf Epsteins Taten. „Ich möchte nicht darüber spekulieren, ob sie es vielleicht erahnt hat oder nicht. Persönlich mache ich sie für nichts verantwortlich.“ Außerdem sagte sie: „Mette war mir gegenüber immer sehr freundlich und respektvoll – im Gegensatz zu vielen anderen prominenten Gästen.“

In einem 20-minütigen Interview mit dem norwegischen TV-Sender NRK hat sich Mette-Marit selbst über ihre Verbindung zu Jeffrey Epstein geäußert. Dabei gab sie an, nicht gewusst zu haben, dass er ein Sexualstraftäter sei. Er habe sie „manipuliert und getäuscht“.

In dem Gespräch hat sie sich auch knapp zu dem Aufenthalt in Palm Beach geäußert: „Epstein hat sich mir gegenüber auf eine Weise verhalten, die mir nicht gefallen hat. Das kann ich nicht leugnen […]. Als er am letzten Tag unseres Aufenthalts nach Palm Beach kam, brachte er mich in eine Situation, die mir so große Angst machte, dass ich Haakon zu Hause anrief“, erinnerte sie sich.

Share.
Die mobile Version verlassen