Multi-Millionär zahlt wohl Kaution für Jacques M.

Wer kaufte Jacques M. frei?

Inferno in Crans-Montana: Spuren führen zu Multimillionär


Aktualisiert am 29.01.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Jacques M. und seine Frau Jessica: Laut Medienberichten wurde die Kaution der beiden von einem reichen Freund gezahlt. (Quelle: Umit Bektas/reuters)

Seit Freitag ist Jacques M. wieder auf freiem Fuß – weil die Kaution von einem Unbekannten gezahlt wurde. Medienberichte stellen eine Verbindung zur Schweizer High Society her.

Der Betreiber der Unglücksbar in Crans-Montana ist wohl von dem Erben einer Schweizer Millionärsfamilie aus der Untersuchungshaft freigekauft worden. Das schreibt die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Kautionsquittung – durch die Staatsanwaltschaft wurde diese Information allerdings nicht bestätigt.

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Quelle: t-online

Jacques M. kam am vergangenen Freitag wieder auf freien Fuß, nachdem die für ihn festgelegte Kaution von 200.000 Franken gezahlt worden war. Diese Summe entspricht in etwa 218.000 Euro. M. musste zudem sämtliche Ausweisdokumente abgeben und ist dazu verpflichtet, täglich bei der Polizei zu erscheinen.

Das Gericht hatte als Ursprung des Geldes lediglich „einen seiner engen Freunde“ angegeben. Laut der italienischen Zeitung „La Repubblica“ wurde die Summe von einem Genfer Millionär bezahlt, über ein Konto aus Dubai. Auch andere Medien hatten in der Folge der Haftentlassung von Ms Verbindung zu einem Schweizer Millionär gemutmaßt. Bei ihm soll es sich um einen Erben einer Uhren-Dynastie handeln.

Die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtet, dass der Erbe und die M.s mehrfach gemeinsam in der Öffentlichkeit gesehen worden seien. Laut „Bild“ gehört er zu einer der reichsten Familien der Schweiz. Er ist laut dem Bericht auch geschäftlich mit Jacques M. verbunden.

Am Mittwoch gab es erste Medienberichte dazu, dass die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis die Strafuntersuchungen ausgeweitet habe. Wie der Schweizer Sender RTS berichtete, wurde auch ein Strafverfahren gegen einen ehemaligen Sicherheitsbeauftragten der Gemeinde veröffentlicht.

Nach Informationen des französischen Senders BFMTV wird zudem gegen den aktuellen Leiter der Abteilung für öffentliche Sicherheit in der Gemeinde Crans-Montana ermittelt – obwohl er erst 2024 eingesetzt worden sei. Er soll demnach am 6. Februar vernommen werden. Im Zuge der Ermittlungen nach der Feuerkatastrophe war bereits bekannt geworden, dass die Unglücksbar das letzte Mal 2019 inspiziert worden war.

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