Eklat bei Flug nach München

Passagierin in Lufthansa-Superjumbo gefesselt


12.06.2026 – 09:09 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Lufthansa-Superjumbo mit der Kennung D-AIMM (Archivbild): An Bord dieses Flugzeugs spielten sich die Szenen ab. (Quelle: imago)

Ein Lufthansa-Jet hebt in San Francisco zum Transatlantikflug ab. Doch über Kanada muss der A380 abdrehen: An Bord wird eine Frau gefesselt.

Lufthansa-Flug LH459 ist mit einer Passagierin weniger in München angekommen, als er in den USA gestartet war: Die Frau soll während des Flugs einen anderen Reisenden attackiert haben. Die Maschine musste zwischenlanden und die mutmaßliche Unruhestifterin die Maschine verlassen.

Der Lufthansa-Superjet war am Mittwoch in San Francisco abgehoben. Drei Stunden lang flog der A380 auf seiner geplanten Route, dann drehte er plötzlich über Kanada scharf nach Süden ab, nahm zuerst Kurs auf Chicago, änderte dann aber ein weiteres Mal die Richtung und flog nach Boston.

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Laut Polizei war die Frau an Bord ausgerastet und musste mit Handfesseln an ihren Sitz fixiert werden. Ob es Verletzte gab, sei noch unklar, zitierte das Magazin „People“ einen Polizeisprecher.

Lufthansa-Flug LH459: 508 Passagiere landen in München

Die Lufthansa teilte unterdessen mit, dass die Reisende in Boston samt ihrem Gepäck aus dem Flugzeug entfernt worden sei. Die Frau habe die sichere Fortsetzung des Flugs gefährdet, hieß es. Die Sicherheit aller Passagiere und Besatzungsmitglieder habe für die Fluggesellschaft stets höchste Priorität.

Nach dem Auftanken setzte der Superjumbo mit nun nur noch 508 Passagieren an Bord die Reise fort. Der Jet landete den Flugdaten zufolge am frühen Donnerstagmorgen in München.

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