Jede Hilfe kommt zu spät

Motorradfahrer kollidiert mit Krankenwagen

Aktualisiert am 15.08.2026 – 16:25 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Rettungswagen (Symbolbild): Bei einem Zusammenstoß in Niedersachsen kam ein Motorradfahrer ums Leben. (Quelle: IMAGO/Eibner)

Ein Rettungswagen fährt über eine Bundesstraße – mit eingeschaltetem Martinshorn. Trotzdem kommt es zu einem Unfall.

Am Freitag ist ein Motorradfahrer auf der Bundesstraße 70 in der Nähe von Lingen tödlich verunglückt. Wie die Polizei in Niedersachsen mitteilte, war der 79-Jährige frontal mit einem Rettungswagen zusammengestoßen. Der Mann sei noch an der Unfallstelle verstorben.

Laut Polizei hatte der Rettungswagen sowohl Martinshorn als auch Blaulicht eingeschaltet. Kurz vor dem Zusammenprall habe der Wagen ein Überholmanöver gestartet – und sei dafür auch kurzzeitig auf die Gegenfahrbahn gefahren. Ein entgegenkommender Pkw habe verlangsamt und für den Rettungswagen Platz gemacht – aus bislang ungeklärten Gründen sei der Motorradfahrer aber bei seinem Tempo geblieben.

Unfall mit Rettungswagen: Fahrerin unter Schock

Er habe das Fahrzeug überholt und sei mit dem Rettungswagen kollidiert. Bei dem frontalen Zusammenstoß wurde der Mann laut Polizei auf die Fahrbahn geschleudert.

Wie die Polizei schreibt, blieben die Besatzung des Rettungswagens und der transportierte Patient unverletzt. Die Fahrerin habe unter Schock gestanden.

Wegen Ermittlungsarbeiten sei die Bundesstraße zwischenzeitlich gesperrt worden.

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