
Ausraster im Dschungelcamp
Ansage an Gil Ofarim: „Möchte nichts zu tun haben“
28.01.2026 – 21:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Die meisten Promis im Dschungelcamp gehen trotz seiner Vorgeschichte nett mit Gil Ofarim um. Jedoch nicht Nicole Belstler-Boettcher. Sie schreit ihm ihre Meinung entgegen.
Musiker Gil Ofarim hat im Dschungelcamp erklärt, er habe eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnet. Aufgrund dieser dürfe er nicht über seine erlogenen Antisemitismusvorwürfe gegen einen Hotelmitarbeiter sprechen. An Tag sechs bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ platzte Nicole Belstler-Boettcher deshalb der Kragen, als sie an der Geschirrwaschstelle auf den 43-Jährigen traf.
Schon vor der direkten Konfrontation sagte die Schauspielerin im Dschungeltelefon: „Es wird für mich immer schwerer, wenn ich ihn reden höre, mit seiner tiefen Stimme und ich die Vorgeschichte kenne. Bei mir stellen sich die Nackenhaare auf.“
Von Angesicht zu Angesicht sagte Belstler-Boettcher dann zu Gil Ofarim: „Weißt du, was für mich schlimm ist? Du kommst hier rein und sagst: ‚Ich möchte wieder Musiker werden.‘ Und ich denke, der Mann, der Hotelangestellte, wollte einfach nur sein Leben.“ Doch damit nicht genug. Sie sagte zu ihm: „Wenn man dich darauf anspricht, sagst du nur ‚Ich hab ’ne Verschwiegenheitsklausel‘. Man darf dich also nicht anrühren, aber du darfst dich hier rehabilitieren? Aber was ist mit diesem Mann?“
Sie betonte, dass sie kein Moralapostel sei, aber einfach nicht verstehen könne, warum er so lange bei seiner Lüge geblieben sei. Nicole Belstler-Boettcher stellte klar: „Die anderen grenzen dich ja nicht aus, darum fällt auch nicht auf, dass ich mich dir vollkommen entziehe, weil ich damit nicht klarkomme.“ Sie sagte geradeheraus: „Ich möchte nichts mit solchen Menschen zu tun haben, die ich nicht verstehe und nicht nachvollziehen kann.“
Ofarim sagte schließlich, dass ja nicht nur das Geschehene ihn ausmache. Dem stimmte Nicole Belstler-Boettcher zu. Weiter erklärte er: „Die Klausel schützt das gesamte Ding, mich und übrigens auch den Mann aus dem Hotel, der auch nicht will, dass ich darüber rede. Ich kann es nicht. Ich würde gerne darüber reden wollen. Mehr kann ich nicht machen, Nicole.“ Dann sei es für sie ein Argument, sagte Nicole Belstler-Boettcher. Schließlich beruhigte sie sich.