„Das Privateste, was ich je erzählt habe“
Tumor kostete Pierre M. Krause seine besten Freunde
03.04.2026 – 15:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Seine Krankheit war für Pierre M. Krause lebensverändernd. Enge Freunde waren mit der Situation überfordert.
Pierre M. Krause war mehr als ein Jahr lang nicht im Fernsehen zu sehen. Ein bösartiger Tumor hatte den Moderator zu einer langen Auszeit gezwungen. Seit 2025 ist er zurück. In einer neuen Folge seines SWR-Formats „Kurzstrecke“ traf er den Podcaster Tommi Schmitt. Dabei gab er etwas preis, das er selbst als „das Privateste, was ich je erzählt habe“ bezeichnete: Durch seine Erkrankung habe er enge Freunde verloren.
Menschen, von denen er geglaubt hatte, dass sie seine engsten Vertrauten seien, hätten sich während seiner Erkrankung nicht mehr gemeldet. „Ich habe Freunde verloren“, sagte Pierre M. Krause in der Sendung, „weil da plötzlich totale Funkstille war“. Als Tommi Schmitt vermutete, dass Überforderung dahinterstecken könnte, antwortete der 49-Jährige: „Ich glaube auch, ich bin auch überhaupt nicht böse, vielleicht ein bisschen enttäuscht, aber nicht böse.“
Schmitt erzählte, dass er selbst gezögert habe, ob er sich bei Pierre M. Krause melden solle, als er von dessen Erkrankung erfahren habe. Er habe ihm dann doch geschrieben und sich über die Antwort gefreut. Im Gespräch fragte er direkt nach: „Man fragt sich ja manchmal: Wie verhält man sich richtig? Freut man sich über eine Nachricht, wenn es einem nicht gut geht? Oder sagt man, Leute, es ist alles zu viel.“
Pierre M. Krauses Antwort darauf war eindeutig: „Ja, meldet euch. Das muss keine Frage sein und man muss sich auch nicht zurückmelden. Es geht darum: Ich denke an dich, wenn es dir gerade sehr schlecht geht.“
Erstmals über seine Erkrankung gesprochen hatte Pierre M. Krause im Oktober 2025 beim Auftakt der neuen Staffel von „Kurzstrecke“. In der Folge mit „TV total“-Moderator Sebastian Pufpaff schilderte er: „Ich hatte Rückenschmerzen – es stellte sich heraus, das war ein bösartiger Tumor. Der musste entfernt werden, sonst wäre ich irgendwann daran gestorben.“ Ihm seien dabei mehrere Knochen entfernt worden.
