Mitcamper fordern Entschuldigung – Gil Ofarim hat genug

„Wie oft soll ich es noch machen?“

Mitcamper fordern Entschuldigung: Gil Ofarim hat genug


Aktualisiert am 07.02.2026 – 22:49 UhrLesedauer: 3 Min.

Gil Ofarim, Patrick Romer und Simone Ballack: Die drei hoffen auf den Einzug ins Dschungelcamp-Finale. (Quelle: RTL)

Dass Gil Ofarim immer noch um die Dschungelkrone kämpft, ist für einige Mitcamper unverständlich. Bei einer Konfrontation wehrt sich der Musiker mit klaren Worten und irritiert.

Im Dschungelcamp ist man im Halbfinale angekommen, doch nicht jeden hätte man dort erwartet. Simone Ballack stört sich daran, dass Gil Ofarim trotz des Davidstern-Skandals weiter auf den Sieg hoffen darf. Immerhin gestand er 2023 vor dem Leipziger Landgericht, erfundene Antisemitismusvorwürfe erhoben zu haben. Zwei Jahre lang hatte er zuvor an seiner Lüge festgehalten.

Simone Ballack sucht im Dschungelcamp die Konfrontation und beschuldigt ihn, ein anderes Gesicht zu zeigen, seitdem er von außen Zuspruch bekommt. Anfangs habe er sich zurückgezogen und devot verhalten. „Jetzt, wo du merkst, für dich wird angerufen, wechselt sich dein Verhalten in etwas Positiveres – was für dich gut ist, aber für uns schwer nachzuvollziehen.“ Ofarim behauptet jedoch, das sei nur passiert, weil seine Mitcamper ihm inzwischen anders begegnen.

Doch auch etwas anderes stört Ballack. Im Dschungeltelefon sagt sie deutlich: „Wir hätten erwartet, Gil entschuldigt sich auf dieser sehr großen Plattform.“ Patrick Romer sieht das ähnlich. Beide haben zwar Verständnis dafür, dass Ofarim sich aufgrund einer Verschwiegenheitserklärung nicht weiter äußern darf, doch diese umfasse immerhin nicht die Entschuldigung. „Vielleicht sieht er seine Fehler auch gar nicht ein?“, überlegt Romer.

Als das Thema im Camp erneut aufkommt, überrascht Ofarim seine Mitcamper. „Ich habe mich hier im Interview entschuldigt“, behauptet er. Als Ballack staunt, sagt er weiter: „Ich habe mich entschuldigt für viele Dinge, auch zuvor, bevor ich hier war, habe ich mich entschuldigt bei den Leuten, bei denen es wichtig ist.“

Er habe sich „vor dem Richter und der gesamten deutschen Presse“ entschuldigt. „Es reicht den Leuten nicht, die nicht wollen, dass es reicht“, ärgert sich Ofarim. Als Romer nachhakt, warum er sich scheue, sich erneut öffentlich zu entschuldigen, entgegnet der Sänger: „Ich scheue mich nicht und kann zugeben, wenn ich einen Fehler begangen habe. Ich kann auch bereuen und ich kann sagen, es tut mir leid. Ich habe das auch getan. Mehrfach.“ Damit ist es für ihn auch genug. „Wie viele Jahre und wie oft soll ich es noch machen?“, fragt er in die Runde.

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