Unglück auf Safari-Gelände

Deutsche Millionärs-Tochter stirbt bei Unfall


09.06.2026 – 20:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Eberhart von Rantzau (Archivbild): Der Hamburger Reeder trauert um seine Tochter. (Quelle: imago stock&people/imago)

Ein Unglück hat eine junge Frau aus einer deutschen Multimillionärs-Familie aus dem Leben gerissen. Die 26-Jährige starb auf einem Anwesen für Großwild-Safaris.

Die Millionärs-Familie von Rantzau trauert um die 26 Jahre alte Caroline von Rantzau. Ein Unternehmenssprecher der Rantzau Group bestätigte laut „Bild“-Zeitung ihren Tod. t-online hat sich ebenfalls um eine Bestätigung bemüht, den Firmensprecher am Dienstagabend jedoch nicht mehr erreicht.

Die „Bild“ zitiert aus einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter der Reedereigruppe. Darin heißt es: „Es ist unsere traurige Pflicht, Ihnen mitteilen zu müssen, dass unsere geliebte Tochter Caroline von Rantzau durch einen tragischen Unfall in Südafrika aus dem Leben gerissen wurde. Wir sind tief betroffen und fassungslos.“

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Wie genau die 26-Jährige ums Leben kam, ist unklar. Laut „Bild“ soll sie wohl am 1. Juni auf dem Gelände von Leeuwfontein Safaris im Norden Südafrikas verunglückt sein. Der Zeitung zufolge bieten die von Rantzaus dort auf 4.500 Hektar eine Luxus-Lodge und Großwildjagd-Safaris an. Auf der Webseite von Leeuwfontein Safaris heißt es, dass die zahlende Kundschaft maßgeschneiderte Jagden auch auf gefährliche Tiere unternehmen könne: „Vom Flughafentransfer über Unterstützung bei der Waffenabfertigung bis hin zur täglichen Trophäenvorbereitung – wir kümmern uns um alles, damit Sie sich ganz auf das Erlebnis konzentrieren können.“

Vater Eberhart von Rantzau ist Chef der Deutschen Afrika-Linien

Der Vater von Caroline von Rantzau, Eberhart von Rantzau, ist gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern unter anderem Geschäftsführer der traditionsreichen Deutsche Afrika-Linien GmbH. 2022 wurde deren Containerliniengeschäft an Hapag-Lloyd verkauft, die Deutschen Afrika-Linien sind aber weiterhin an Containerdepots in Südafrika beteiligt.

Die Unternehmensgruppe ist eigener Auskunft zufolge zudem Marktführer für Chemikalientanker. Der Firmensitz befindet sich in Hamburg-Altona, 1.100 Menschen sind bei der Gruppe beschäftigt.

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