Mehr Kontrolle für Nutzer

Bericht: Microsoft plant neues Windows-Startmenü


18.04.2026 – 16:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Windows 11: Im neuen Startmenü können Nutzer wohl nicht gewünschte Inhalte ausblenden. (Quelle: Pond5 Images/imago)

Microsoft arbeitet wohl an einem grundlegend überarbeiteten Startmenü für Windows 11. Nutzer sollen mehr Kontrolle über Größe und Inhalte bekommen.

Microsoft hat offenbar mit der Arbeit an einer grundlegend überarbeiteten Version des Startmenüs für Windows 11 begonnen. Nutzer sollen demnach künftig deutlich mehr Einfluss darauf nehmen können, wie das Menü aussieht und welche Inhalte es zeigt. Das berichtet das US-Portal „Windows Central“ unter Berufung auf interne Dokumente und mit den Plänen vertraute Personen.

Das neue Startmenü soll dem Bericht nach optisch der bisherigen Variante ähneln, aber zusätzliche Einstellungen bieten. Anwender sollen in den Systemeinstellungen einzelne Bereiche per Schalter ausblenden können. Dazu zählten der Bereich mit empfohlenen Inhalten, die angehefteten Programme sowie die Liste aller installierten Anwendungen.

Auch die Größe des Menüs soll sich manuell festlegen lassen. Bislang entscheidet Windows 11 anhand der Bildschirmgröße automatisch, ob die kompakte oder die erweiterte Darstellung erscheint. Künftig sollen Nutzer selbst zwischen beiden Layouts wählen können.

Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklung liegt laut „Windows Central“ auf der Geschwindigkeit. Das aktuelle Startmenü brauche bei stark ausgelastetem Prozessor mitunter mehrere Sekunden, bis es erscheine. Auch die Suche im Menü reagiere unter Last träge.

Wer direkt nach dem Öffnen mit der Eingabe beginne, riskiere, dass einzelne Tastendrücke verloren gehen. Die neue Version soll dieses Problem beheben. Sie soll auch bei hoher Systemlast unmittelbar reagieren und Eingaben in der Suche zuverlässig aufnehmen.

Wann das überarbeitete Startmenü für alle Nutzer erscheint, ist nicht bekannt. Microsoft hat sich zu den Plänen bislang nicht offiziell geäußert. Vor einer breiten Verteilung dürfte die neue Version zunächst in den Vorabversionen für Mitglieder des Windows-Insider-Programms auftauchen.

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