„Es ist verrückt da draußen“
Mick Schumacher erlebt ein Rennen zum Vergessen
Aktualisiert am 16.03.2026 – 00:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Mick Schumacher erlebt schwere Auftaktwochen beim IndyCar-Rennen: Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher muss weiter auf den Befreiungsschlag warten.
Mick Schumacher hat in seinem dritten IndyCar-Rennen die nächste Enttäuschung erlebt. Der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher kam als letzter Fahrer ins Ziel und belegte nach einem verkorksten Auftritt in Arlington im US-Bundesstaat Texas beim Sieg von Kyle Kirkwood Platz 22.
Schon in der Anfangsphase des Rennens hatte der 26-Jährige seinen Kontrahenten Christian Lundgaard berührt, der sich durch das Manöver drehte. Dafür erhielt Schumacher bereits früh eine Durchfahrtsstrafe und fand sich schnell am Ende des Feldes wieder.
Etwa zur Mitte des Rennens drehte sich Schumacher dann in der Schlussgruppe selbst, nachdem er in einer Kurve in den Wagen von Josef Newgarden gefahren war. Im Qualifying war der ehemalige Formel-1-Pilot auf Platz 17 gefahren.
Im Laufe des Rennens konnte er zwar wieder aufschließen, doch trotz aller Bemühungen blieb ihm am Ende nur der letzte Platz. „Es ist verrückt da draußen“, kommentierte Schumacher nach dem Rennen. „Die Jungs haben viel mehr Erfahrung in dieser Art von Rennen als ich, und das habe ich von Runde eins an gesehen.“
Für Schumacher im Honda des RLL-Teams ist es das dritte enttäuschende Ergebnis in der jungen Saison. Beim Auftakt in St. Petersburg in Florida war der 26-Jährige nach einem unverschuldeten Unfall in der ersten Runde ausgeschieden. Im Rennen auf dem Ovalkurs in Phoenix in Arizona kam er in der Vorwoche auf Rang 18.
Der Tagessieg beim Stadtrennen in Arlington, das aufgrund einer Sturmwarnung eine Stunde früher als geplant stattfand, sicherte sich der US-Amerikaner Kyle Kirkwood.
Schumacher ist nach seinen Engagements in der Formel 1 sowie zuletzt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Letzter Deutscher in der Serie vor ihm war 2005 Timo Glock.
Weiter geht es Ende März (27. bis 29.) in Birmingham, Alabama.
