Immer noch kein Urteil
Marius Borg Høiby stellt Antrag – kommt er jetzt frei?
04.05.2026 – 06:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit dem 1. Februar sitzt Mette-Marits Sohn hinter Gittern. Ein Urteil lässt weiter auf sich warten. Jetzt drängt Marius Borg Høiby auf eine Entscheidung.
Der aufsehenerregende Gerichtsprozess um den Norweger Marius Borg Høiby ist immer noch nicht vorbei – denn ein Urteil wurde noch nicht gesprochen. Es kann noch Wochen dauern, bis die Richter das Strafmaß verkünden. In dieser Zeit sitzt der Sohn der norwegischen Kronprinzessin in Untersuchungshaft. Insgesamt befindet er sich dort nunmehr seit mehr als drei Monaten.
Ein Umstand, der sich nach Ansicht von Høiby und seinen Anwälten jetzt ändern soll. Sie stellten einen Antrag auf Freilassung. Dies berichtet die norwegische Zeitung „Nettavissen“. Høibys Verteidiger René Ibsen erklärte dem Blatt die Details des neuen Antrags: „Wir beantragen, dass die Untersuchungshaft mit einer Fußfessel vollzogen wird und dass er sich an einem bestimmten Ort aufhalten kann.“ Die norwegische Strafvollstreckungsbehörde soll laut dem Anwalt die Einhaltung der Auflagen überwachen.
Demnach könne der 29-Jährige seine Haftstrafe an einer gemeldeten Adresse in Skaugum, also auf dem Schlossgelände der norwegischen Familie, verbringen. Bevor Høiby seine Gefängniszelle gegen die geräumigen Gemächer auf dem königlichen Anwesen eintauschen kann, muss das Gericht entscheiden, dass er seine Haftstrafe in Fußfesseln verbüßen darf. Nächste Woche soll es laut dem Anwalt eine Gerichtsverhandlung geben.
Der Drang nach Freiheit ist bei Høiby nicht neu. Bereits im März beantragte er seine Freilassung. Damals argumentierten seine Verteidiger, das Risiko eines Rückfalls sei gesunken. Doch die Staatsanwaltschaft schmetterte den Antrag ab. Sie schrieben Mette-Marits Sohn weiter ein hohes Sicherheitsrisiko zu. Es bestehe die Gefahr, dass Marius Borg Høiby neue Straftaten gegen seine Ex-Freundin begehen könnte, die in den Medien als „die Frogner-Frau“ bezeichnet wird.
