Nach der Trennung von Thomas Müller
Lisa Müller steht vor dem Sprung ins Nationalteam
10.07.2026 – 08:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der Trennung von Thomas Müller hat Lisa Müller sportlich einen Meilenstein erreicht. Die Dressurreiterin wurde in den deutschen Perspektivkader berufen.
Für Lisa Müller geht es derzeit hoch hinaus – zumindest lässt ihre Ortsangabe bei Instagram daran keinen Zweifel. „Wolke sieben“ hat die Dressurreiterin unter einem neuen Beitrag als Standort ausgewählt. Der Anlass ist allerdings nicht romantischer, sondern sportlicher Natur: Müller und ihr Pferd Gut Wettlkam’s D’Avie gehören künftig zum deutschen Perspektivkader.
Lisa Müller dankbar: „Er geht mit mir durchs Feuer“
„Wir sind im Bundeskader“, schreibt die 36-Jährige in Großbuchstaben und versieht die Nachricht mit zahlreichen jubelnden Emojis. Nach den konstanten Leistungen der vergangenen Monate seien sie und D’Avie berufen worden. „Ich freue mich so unendlich und bin D’Avie so unendlich dankbar, was er all die Jahre für mich leistet und mit mir durchs Feuer geht“, schreibt Müller weiter.
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Auch ihren Trainern Götz Brinkmann und Isabell Werth sowie ihrem Team dankt sie für die Unterstützung. Mit der Berufung hat Müller einen wichtigen Schritt in ihrer Karriere als Dressurreiterin erreicht. Der Perspektivkader der Deutschen Reiterlichen Vereinigung versammelt Paare, die für künftige internationale Championate infrage kommen.
Zwischenüberschrift: Mit D’Avie seit Jahren erfolgreich
Ganz überraschend kommt der Aufstieg nicht. Müller gehört bereits seit Jahren zur bayerischen Dressurspitze und wurde sowohl 2024 als auch 2025 Bayerische Meisterin. D’Avie begleitet sie schon lange: Der Hengst gehört zu den wichtigsten Pferden in ihrem Turnierstall auf Gut Wettlkam südlich von München.
Die Verbindung reicht bis in die gemeinsame Zeit mit Fußball-Profi Thomas Müller zurück. Das damalige Paar hatte über Jahre einen umfangreichen Pferdebetrieb aufgebaut. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte Lisa Müller Anfang 2026, dass insgesamt rund 70 Pferde auf Gut Wettlkam und einem weiteren Standort untergebracht seien.
Jedes Jahr würden zwischen zehn und 20 Fohlen geboren. Thomas Müller habe sich intensiv mit der Zucht beschäftigt und sich dabei nach ihren Worten ein gutes Auge für die Bewegungen und die Qualität der Tiere erarbeitet.
D’Avie und ein weiterer Hengst standen demnach auf der Anlage in Wettlkam, auf der auch eine Deckstation betrieben wurde. Lisa Müller schilderte damals einen eng getakteten Alltag: Von morgens bis zum Nachmittag trainiere sie mehrere Pferde, teilweise bis zu acht am Tag. Das Reiten bezeichnete sie weniger als Beruf denn als Berufung.
